Formnext 2015

Formnext mausert sich zum Innovationstreiber im 3D-Druck

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Spritzguss-Experten mit dem Freeformer in Frankfurt

Auch das Unternehmen Arburg, das auf der formnext den 2015 weltweit auf den Markt gebrachten „Freeformer“ präsentieren wird, sieht große Potenziale für das Zusammenspiel aus konventionellen Verfahren und 3D-Druck. „Wir verzeichnen einen klaren Trend hin zu variantenreichen Kleinserien und kleinen Stückzahlen bis hin zu Losgröße 1. Diesbezüglich sehen wir ein breites Spektrum in der Kombination von Spritzgießen und industrieller additiver Fertigung“, so Heinz Gaub, Arburg-Geschäftsführer Technik. „Dadurch ist es möglich, Kunststoffteile effizient und kostengünstig in Serie zu fertigen und in einem generativen Fertigungsschritt kundenspezifisch in kleinen Losgrößen zu individualisieren. Spezielle Kundenwünsche können so direkt in eine zum Ende hin personalisierte Wertschöpfungskette integriert werden, so Gaub.

Integration additiver Verfahren wird immer wichtiger

Die EOS-Technologie wird mittlerweile nicht mehr nur im Prototypenbau eingesetzt, sondern bedient auch zunehmend immer mehr Fertigungsanwendungen. „In diesem Umfeld kann es einerseits darum gehen, dass die additive Fertigung dort ansetzt, wo konventionelle Verfahren in puncto Umsetzbarkeit an ihre Grenzen stoßen. Andererseits wird – je nach Anwendung – jedoch auch die Integration additiver Fertigungsverfahren in bestehende konventionelle Produktionsumgebungen oder auch die Kombination beider Herangehensweisen immer mehr an Bedeutung gewinnen“, so Claudia Jordan, Unternehmenskommunikation EOS. Ein wichtiger Schritt in dieser Entwicklung ist für EOS die Kooperation mit GF Machining Solutions im Bereich Werkzeugbau. Diese Entwicklung wird neben der Präsentation eines neuen Systems und Monitoring-Lösungen für die Qualitätssicherung im Bauprozess ein wichtiges Thema beim Auftritt von EOS auf der formnext 2015 sein. MM

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