Laser Zentrum Hannover (LZH) Forscher stellen die neuesten Entwicklungen der Lasertechnik vor

Redakteur: Dietmar Kuhn

Auf der diesjährigen Laser – World of Photonics vom 22. bis 25. Juni in München gibt das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) auf seinem Messestand Einblicke in neuste Forschungsergebnisse und Dienstleistungen aus den drei Kernbereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik.

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Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut für Photonik und Lasertechnologie steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung.
Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut für Photonik und Lasertechnologie steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung.
(Bild: LZH)

Mit neuem Standdesign und gemeinsam mit den Ausgründungen Cutting Edge Coating GmbH, Micreon GmbH und neoLASE GmbH lädt das LZH die Besucher ein, sich über aktuelle Forschungsthemen zu informieren.

Anhand eines Modells einer Ion Beam Sputtering-Anlage mit einem funktionsfähigen optischen Breitbandmonitorsystem informieren die Wissenschaftler über hochpräzise Kontrollmechanismen für die optische Dünnschichttechnologie. Des Weiteren stehen die Themen Optikqualifizierung und Beschichtungsdienstleistungen im Vordergrund.

Im Bereich Optischer Systeme präsentiert das LZH innovative Lösungen aus den Gebieten faseroptische Komponenten, Ultrakurzpulslaser und Laser für den Einsatz im Weltraum. Auf der Messe wird ein weiterentwickelter Prototyp des Mars Organic Molecule Analyzers (MOMA)-Lasers zu sehen sein, der als Teil der ExoMars-Mission nach Leben auf dem roten Planeten suchen wird. Außerdem präsentiert das LZH Faserkombinierer, die mehrere Faserlaser miteinander koppeln, um so beispielsweise die Bearbeitung von Kompositen und Polymeren zu optimieren.

Die Spannbreite bei der Laser-Materialbearbeitung zeigt das LZH im Bereich Optische Produktionstechnologien. Ob Leiterbahnen auf Glas, hauchdünne aber robuste Sensoren oder automatisierte Prozesse zum Schneiden, Schweißen oder Reparieren von kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) – das LZH ist kompetenter Ansprechpartner.

Im Bereich Leichtbau forscht das LZH nicht nur daran Komposite für den Automobilbau und die Luftfahrt serientauglich zu machen, die Wissenschaftler arbeiten auch am Fügen von Mischverbindungen oder Sonderwerkstoffen. Im Bereich Laser Additive Fertigung zeigt das LZH den aktuellen Forschungsstand zum Einsatz von Metallen. Diese Fertigungstechnologie nutzen die Wissenschaftler am LZH für intelligente Implantate aus der Formgedächtnislegierung Nickel-Titan oder bioresorbierbare Implantate oder belastungsangepasste Bauteile aus Magnesium. Um Ressourcenschonung geht es auch bei der Weiterentwicklung etablierter Verfahren: Als Neuerung stellt das LZH einen lasergestützten Auftragschweißprozess vor, der wesentlich weniger Material und Energie verbraucht als herkömmliche Prozesse.

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