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Laser - World of Photonics 2015

Fraunhofer-Forscher suchen den perfekten Laserstrahl

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Laser-Intensitätsverteilung beeinflusst Qualität

Die Eignung des Lasers als Werkzeug zum Schneiden weiterer Materialien - von Halbleitern über Glas bis hin zu Kunststoffen und Verbundwerkstoffen - ist demonstriert und in ersten Anwendungen eingeführt. Beim Laserschneiden entsteht zwar kein Werkzeugverschleiß, der bei konventionellen Verfahren zur Qualitätsminderung führen kann, jedoch weisen die Schnittkanten von laserbearbeiteten Bauteilen bislang noch eine höhere Rauheit auf als dies beispielsweise bei gefrästen Metallbauteilen erreichbar ist. Dies liegt unter anderem daran, dass die Laserstrahlung oft nicht die geeignete Form aufweist, die für die betreffende Anwendung das beste Bearbeitungsergebnis ermöglicht.

Ein typischer Laserstrahl besitzt in seinem Zentrum eine sehr große Intensität, die zu den Seiten glockenförmig abfällt. Ein Laserstrahl mit einer solchen Gaußschen Intensitätsverteilung stellt nicht für jede Anwendung das optimale Werkzeug dar. Beispielsweise lässt sich ein Blech von 1 mm Dicke schnell und qualitativ hochwertig mit dieser Strahlverteilung schneiden, ein 1 cm dickes Blech erfordert jedoch eine ausgedehntere und an den Rändern höhere Intensitätsverteilung. Jüngste Forschungsaktivitäten gehen nun dahin, den passenden Laserstrahl für das Schneiden verschiedener Materialarten und -dicken zu definieren und die dementsprechenden Potenziale zu erschließen.

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