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Werkzeugbau Fraunhofer IPT lädt zum 11. Internationalen Werkzeugbau-Kolloquium

Redakteur: Stéphane Itasse

Am 28. November 2011 veranstaltet das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (IPT) zum elften Mal sein internationales Kolloquium „Werkzeugbau mit Zukunft“ im Kurhaus Wiesbaden. Auf der Agenda stehen in diesem Jahr laut Veranstalter Handlungsempfehlungen, mit denen Werkzeugbauer im internationalen Wettbewerb besser bestehen können.

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Wie Werkzeugbauer und Formenbauer den aktuellen Herausforderungen begegnen, zeigt das Werkzeugbau-Kolloquium in Wiesbaden. (Bild: Euromold)
Wie Werkzeugbauer und Formenbauer den aktuellen Herausforderungen begegnen, zeigt das Werkzeugbau-Kolloquium in Wiesbaden. (Bild: Euromold)

So lautet der Titel des Vortrags von Prof. Dr.-Ing. Günther Schuh, Direktor des WZL der RWTH Aachen und des Fraunhofer IPT „Der modulare Werkzeugbaukasten“. Über „Qualität als zentrales Markenversprechen – Herausforderungen für den Werkzeugbau“ spricht Martin Friedemann, Design Kommunikation der Audi AG.

Werkzeugbau und Formenbau muss mit sich Lean-Methoden befassen

Anschließend spricht Dr.-Ing. Winfried Blümel, Vorstand der Progress-Werk Oberkirch AG, über die kontinuierliche Verkürzung von Anläufen bei Umformwerkzeugen durch Lean-Geschäftsprozesse. Ebenfalls mit dem Thema Lean befasst sich Roland Fuchs, Director Tool Manufacturing der Keiper GmbH & Co. KG, mit seinem Vortrag „Lean Management im Werkzeugbau: Erfolgsfaktoren bei der Adaption von Methoden aus der Serienfertigung“.

„Mehrfachkavitäten- Spritzgießwerkzeuge – Hochtechnologie für den Weltmarkt aus Deutschland“ lautet das Thema von Michael Schmidt, Vertriebsleiter Spritzgießwerkzeuge der Zahoransky Formenbau GmbH. Über den Einsatz von keramischen Aktivelementen in Stanzwerkzeugen spricht danach Dr.-Ing. Björn Schunck, Leiter Fertigungsentwicklung der Ceramtec GmbH in Plochingen. Die Vorträge beschließt Prof. Dr.-Ing. Fritz Klocke, Direktor des WZL der RWTH Aachen und des Fraunhofer IPT, mit dem Thema „Verschleißschutz durch gezielte Geometrie- und Aktivflächenoptimierung“.

Werkzeugbau des Jahres 2011 wird auf dem Kolloquium ausgezeichnet

Höhepunkt der Veranstaltung ist laut Fraunhofer IPT die Preisverleihung zum „Werkzeugbau des Jahres 2011“, gleichzeitig auch das Finale im diesjährigen Wettbewerb „Excellence in Production“.

Folgende Unternehmen sind für das Finale nominiert:

  • In der Kategorie „interner Werkzeugbau unter 100 Mitarbeiter“ die Gerresheimer GmbH, Wackersdorf und die Keiper GmbH & Co. KG, Rockenhausen
  • In der Kategorie „externer Werkzeugbau unter 100 Mitarbeiter“ die Opus Formenbau GmbH, Heiligkreuzsteinach, die Pockauer Werkzeugbau Oertel, GmbH, Lengefeld und die
  • Werkzeugbau Ruhla GmbH, Seebach
  • In der Kategorie „interner Werkzeugbau über 100 Mitarbeiter“ die Audi AG, Sparte Werkzeugbau, Ingolstadt und die ZF Friedrichshafen AG, Schweinfurt.

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