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Schweißanlagen Für robuste Forstmaschinen sind verlässliche Schweißnähte unabdingbar

Autor / Redakteur: Franz Joachim Roßmann / Dipl.-Ing. Annedore Bose-Munde

Einem finnischen Hersteller von Heavy-Duty-Forstmaschinen ist es gelungen, die Qualität der Schweißnähte weiter zu erhöhen, die Produktivität zu verbessern und die Kosten zu senken. Dabei setzt er auf die Qualität und Verlässlichkeit der Anlagen eines österreichischen Schweißtechnikherstellers.

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Wenn viele kurze Nähte manuell geschweißt werden müssen, sind beste Zündeigenschaften der Schweißstromquelle gefragt.
Wenn viele kurze Nähte manuell geschweißt werden müssen, sind beste Zündeigenschaften der Schweißstromquelle gefragt.
(Bild: Fronius)

Mit den acht Rädern und drei gegeneinander verdrehbaren Rahmensegmenten sowie dem auf einer Gabelsäule ruhenden, über die Kabine hinweg greifenden Kranausleger erinnert die Maschine mit dem Namen Scorpion King – eine der weltweit modernsten Holzerntemaschinen zur Kurzholzaufarbeitung – an einen überdimensionalen Skorpion. Doch geht es dem Forstmaschinenhersteller Ponsse Plc bei dieser Architektur weniger um ein beeindruckendes Aussehen, sondern um handfeste Vorteile für den Maschinenbetreiber: Anders als bei Baggern oder anderen Harvestern befindet sich die Kransäule in der Arbeitsposition dank der innovativen Konstruktion nicht vor der Kabine. Da sie zudem auf dem gleichen Drehkranz wie die Kabine montiert ist, hat der Maschinist stets freie Sicht auf das Harvester-Aggregat mit der Sägeeinheit zum Abschneiden, Entasten und Ablängen der Bäume. Das erleichtert dem Fahrer die Arbeit und führt zu höherer Erntequalität – erntereife Bäume können leichter identifiziert, unnötige Maschinenbewegungen vermieden und verbleibende Bäume geschont werden.

Trotz seiner filigran anmutenden Bauweise steckt der bis zu 11 m lange Kranausleger mit entsprechender Hebelwirkung die im Betrieb auftretenden hohen mechanischen Belastungen beim Verarbeiten der mehrere Tonnen schweren Bäume problemlos weg. „Der neuralgische Punkt eines Harvesters ist immer der Ausleger. Wenn etwas bricht, dann dort“, erklärt Heikki Selkälä, Production Development Manager von Ponsse. Entsprechend sorgfältig haben die Ingenieure des finnischen Traditionsunternehmens den als C50 bezeichneten Parallelkran entworfen und getestet.