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Grau- und Sphärogussbearbeitung

Galvanisch gebundene Schleif- und Trennsysteme leisten mehr

| Redakteur: Peter Königsreuther

Galvanisch gebundene Diamantwerkzeuge haben sich besonders bei der Bearbeitung von Grau- und Sphäroguss durchgesetzt, sagt Pferd, und präsentiert leistungsfähige Typen im Bereich der galvanisch gebundenen Schleifstifte und galvanisch belegten Trennscheiben.

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Als aggressiv und dabei dennoch langlebig, bezeichnet Pferd seine galvanisch gebundenen Diamantschleifstifte für die produktive Bearbeitung von Grau- und Sphärogussteilen.
Als aggressiv und dabei dennoch langlebig, bezeichnet Pferd seine galvanisch gebundenen Diamantschleifstifte für die produktive Bearbeitung von Grau- und Sphärogussteilen.
( Bild: Pferd )

Gehe es um die effektive Bearbeitung von Grau- und Sphäroguss, spiele natürlich die Wirtschaftlichkeit eines Werkzeugsysetems eine Hauptrolle. Laut Pferd gilt es dabei, Fertigungszyklen zu verkürzen und unproduktive Nebenzeiten, wie etwa durch Werkzeugwechsel, zu reduzieren. Außerdem müssen die Bearbeitungsergebnisse stets reproduzierbar sein, so Pferd. Hinsichtlich dieser Anforderungen sollen sich galvanisch gebundene Schleifwerkzeuge einen guten Namen gemacht haben. Aufgrund des superharten Schleifmittels Diamant sind diese den konventionellen Werkzeugen aus Korund oder Siliciumcarbid in puncto Materialabtrag und Standzeit bei weitem überlegen, betont Pferd.

Galvanisch belegte Diamantwerkzeuge haben zudem den Vorteil, dass sie einschichtig belegt sind, was sie laut Hersteller zum einen zu einem sehr offenen, schnittigen Werkzeug mit außergewöhnlich großen Spanräumen macht, zum anderen aufgrund ihrer Form- und Profilhaltigkeit den Einsatz auf Robotern und stationären Anlagen ermöglicht. Weil die Werkzeuge nicht wie herkömmliche Schleifwerkzeuge verschleißen würden, bleibe die Staubbelastung im Einsatz minimal, was zu einer wesentlichen Entlastung des Anwenders führt. Die Formstabilität reduziert laut Pferd auch Vibrationen durch Unwuchteffekte und minimiere so zusätzlichen Abrichtaufwand und –kosten.

Sandeinschlüsse und Vererzungen stellen keine Gefahr mehr dar

Die vorgestellten neuen Diamantschleifstifte in der Körnung D 852 entsprechen genau dieser Expertise und Tradition, wie Jonas Lichtinghagen, Produktmanager unter anderem für Diamant- und CBN-Werkzeuge bei Pferd erläutert: „Maßgeschneidert für die harten und herausfordernden Einsätze in Gießereien haben wir diese Serie Schleifstifte entwickelt.“ Die vier unterschiedlichen Kopfformen und insgesamt acht Abmessungen können gut zur Bearbeitung von Grau- und Sphäroguss, das heißt GG und GGG respektive GJL und GJS eingesetzt werden, so Lichtinghagen. Das zählt meist in Anwendungen wie dem Ausschleifen, dem Egalisieren und dem Entgraten. Heraus rage dabei ihre Standzeit und das schnelle und aggressive Schleifen mit höchster Abtragsleistung. „Vor allem aber können sogenannte Vererzungen und Sandeinschlüsse den Superharten Schleifmitteln nichts anhaben“, merkt der Pferd-Produktmanager an.

Als Antriebe für die überwiegend im Trockenschliff durchgeführten Prozesse eigneten sich Elektro-, Druckluftgeradschleifer oder Biegwellenantriebe. „Wir sehen unsere Werkzeuge aber immer häufiger auch auf stationären Fertigungsanlagen oder in Robotereinsätzen, wozu die Werkzeuge dank ihrer Formhaltigkeit hervorragend geeignet sind“, so Lichtinghagen.

Diamantwerkzeuge gibt's auch für spezielle Kundenwünsche

Weitere Lösungen für die Bearbeitung von Grau- und Sphäroguss im Pferd-Programm sind zum Beispiel auch die Schleifscheibe CC-Grind-Solid-Diamond, oder die Diamantschruppscheibe, die speziell für Anwendungen auf harten Werkstoffen, wie Grau-/Sphäroguss, entwickelt wurden, heißt es weiter. Auch die galvanisch gebundenen Diamanttrennscheiben in der Körnung D 852 gehörten dazu. „All diese Werkzeuge halten sehr lange durch, arbeiten schnell und aggressiv und verursachen zugleich auch sehr wenig Staub“, sagt der Experte.

Abgerundet wird das Programm durch die Möglichkeit von kundenindividuell entwickelten Sonderanfertigungen, sagt Lichtinghagen: „Unsere Fertigung galvanisch belegter Werkzeuge ist sehr breit aufgestellt. Von der Prozessanalyse über die Fertigung, Neu- oder Wiederbelegung bis hin zur Festlegung von Einsatzparametern begleiten wir den Prozess ganzheitlich“, erklärt Lichtinghagen.

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