Schwanog auf der AMB 2018

Ganz im Zeichen des Formbohrens

| Redakteur: Peter Königsreuther

Beim Formbohren mit Wechselplatten werde nur die Hartmetallplatte teilespezifisch profiliert und nicht das komplette Vollhartmetallhalbzeug. Dieses Vorgehen sorgt laut Schwanog für eine effizient funktionierendes, und vor allem auch sehr kostensparendes Werkzeug. AMB Halle 1 am Stand B80.
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Beim Formbohren mit Wechselplatten werde nur die Hartmetallplatte teilespezifisch profiliert und nicht das komplette Vollhartmetallhalbzeug. Dieses Vorgehen sorgt laut Schwanog für eine effizient funktionierendes, und vor allem auch sehr kostensparendes Werkzeug. AMB Halle 1 am Stand B80. (Bild: Schwanog)

Als Spezialist für Profilwerkzeuge mit Wechselplatten hat sich Schwanog, wie es heißt, mit dem griffigen Slogan „Stechen statt Kopierdrehen“ eine führende Position am Markt erarbeitet. Die Vollhartmetallbohrer von Schwanog sollen Anwendern den Schritt in die Welt des Formbohrens erleichtern. Halle 1 am Stand B80.

Beim Formbohren mit Wechselplatten werde nur die Hartmetallplatte teilespezifisch profiliert und nicht das komplette Vollhartmetallhalbzeug. Dieses Vorgehen sorgt laut Schwanog für eine effizient funktionierendes, und vor allem auch sehr kostensparendes Werkzeug. Mit den, wie es weiter heißt, individuell nach Zeichnung geschliffenen Platten können Bohrdurchmesser bis maximal 28 mm und Bohrtoleranzen von ≥ ± 0,02 mm geboten werden.

Gründe für den Griff zum Wechselplattenbohrer

Nach Angaben von Vertriebsleiter Peter Schöninger zeigt sich speziell auch bei Werkzeugversuchen die Stärke des Schwanog-Systems: Das sonst übliche separate Einstellen nach dem Werkzeugwechsel entfällt komplett und verkürzt solche Testphasen deutlich. Auch das Beschichten sei spürbar günstiger, weil statt dem ganzen Vollhartmetallbohrer nur die wesentlich kleinere Wechselplatte beschichtet werde. Alles in allem kann sich der Anwender über bis zu 40 % geringere Kosten freuen, so Schwanog. Die Empfehlung der Spezialisten laute deshalb: stets Formbohrer mit Wechselplatten nutzen! Außer dann, wenn der Einsatz an Grenzen der Stabilität und Präzision stößt. In solchen Fällen könne man auf die neuen Vollhartmetallbohrer von Schwanog zurück greifen.

Das leisten die Vollhartmetalltypen beim Formbohren

Stößt man an die Grenzen der Wechselplattenbohrer, kann Schwanog seinen Kunden nun endlich eine Alternative anbieten, betont der AMB-Aussteller. Mit den neu entwickelten Vollhartmetallbohrern in allen gängigen Hartmetallsorten und Beschichtungen könne das Unternehmen nun für praktisch jede Anforderung das optimale Werkzeug bieten. Wie bei den Schwanog-Formbohrern mit Wechselplatten, würden auch die Profile der Vollhartmetallbohrer immer kundenspezifisch nach Zeichnung geschliffen. Alle Präzisionsparameter sollen prozesssicher darstellbar und durch modernste Messmaschinen überprüfbar sein. Dazu, heißt es, sind einfach die Werkstückzeichnung zu übersenden und Schwanog zeigt dann die jeweils beste Lösung in puncto Wirtschaftlichkeit, Präzision und Prozesssicherheit auf. Und damit, so Schöninger, bietet das Unternehmen ein echtes Rundumsorglospaket für seine Kunden an, so wie in allen Anwendungsfeldern des Unternehmens.

In 48 Stunden zum Wunschbohrer

Schöninger merkt an: „Aufgrund der hohen Investitionen in Fertigung und Prozessoptimierung können heute Wiederholteile mit individuell geschliffener Kontur auf Wunsch bereits innerhalb von 48 Stunden nach Auftragseingang versandt werden.“

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