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5. Anwendertreff Maschinensicherheit

Gefahrlos mit dem Roboter zusammenarbeiten

| Redakteur: Ute Drescher

Die funktionale Sicherheit muss die Maschinenrichtlinie erfüllen – und in Zukunft auch dafür sorgen, dass Mensch und Roboter gefahrlos zusammenarbeiten können.

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konstruktionspraxis veranstaltet am 27. September 2017 den 5. Anwendertreff Maschinensicherheit in Würzburg.
konstruktionspraxis veranstaltet am 27. September 2017 den 5. Anwendertreff Maschinensicherheit in Würzburg.
(Bild: Vogel Business Media)

Im Mittelpunkt der funktionalen Sicherheit steht nach wie vor der Schutz der Personen, die tagtäglich an den Maschinen und Anlagen in Fabriken auf der ganzen Welt arbeiten. Doch diese Fabriken verändern sich: In der Produktion der Zukunft arbeiten die Maschinen miteinander vernetzt, passen ihre Funktionen regelmäßig neuen Anforderungen an und lernen selbstständig. Roboter werden Menschen bei den unterschiedlichsten Aufgaben unterstützen und Hand in Hand mit ihnen zusammenarbeiten. Außerdem droht Gefahr von außen: Hacker greifen auch industrielle Anlagen an. Wurden Safety und Security bisher getrennt voneinander betrachtet, erfordern die Sicherheitskonzepte smarter Fabriken, diese strikte Trennung aufzuheben.

Konstruktive Maßnahmen für die MRK

So bleibt die funktionale Sicherheit ein zentrales Thema für Konstrukteure und Entwickler. Grundsätzlich gilt es nach wie vor, Maschinen von vorneherein sicher zu konstruieren. Das muss aber auch für neue Entwicklungen gewährleistet sein, ganz besonders bei der direkten Zusammenarbeit von Mensch und Roboter. „Neben technischen Mechanismen und aufwändigen Messverfahren können auch einfache konstruktive und organisatorische Maßnahmen die Gefahren bei der Zusammenarbeit von Mensch und Roboter senken“, schreiben die Autoren des Whitepapers „Sicherheit in der Mensch-Roboter-Kollaboration“, dass verschiedene österreichische Forschungsinstitute herausgeben haben. Ihnen geht es darin vor allem um die praktische Seite der funktionalen Sicherheit von Cobots.

MRK-Prozesse flexibel gestalten

Zum 5. Anwendertreff Maschinensicherheit, den konstruktionspraxis am 27. September 2017 in Würzburg veranstaltet, haben wir daher einen Vertreter des TÜV Austria gebeten, über die Erfahrungen vor allem im industriellen Umfeld zu sprechen und daraus resultierende Empfehlungen zu geben. Das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) in Dresden wird darüber hinaus ein dynamisches Sicherheitskonzept für die MRK vorstellen, dass neben einer echtzeitfähigen Arbeitsraumüberwachung die Möglichkeit bietet, den MRK-Arbeitsprozess flexibel und effizient zu gestalten.

Die praxisorientierte Veranstaltung gibt nicht nur Konstrukteuren die Gelegenheit, ihr Wissen auf den aktuellen Stand zu bringen, sondern auch Herstellern und Betreibern. Neben der Vermittlung von Grundlagen und aktuellen Trends bei den Normen und Richtlinien können die Teilnehmer von Best-practice-Beispielen der Referenten lernen und sich mit Fachleuten austauschen. Die begleitende Fachausstellung bietet auch dazu ausreichend Gelegenheit. (ud)

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