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Stahlarbeiter demonstrieren heute in Brüssel Gegen eine voreilige Verleihung des Marktwirtschaftsstatus an China und gegen Dumping-Importe

| Redakteur: M.A. Frauke Finus

Heute sind von 11:30 bis 14:00 Uhr rund 4500 Mitarbeiter aus 15 europäischen Stahlländern, im Brüssler Europaviertel auf der Straße, um zu demonstrieren. Der Protest richtet sich dagegen, dass die EU plant, 2016 China den Status einer Marktwirtschaft zu verleihen. Das würde einen effektiven Handelsschutz gegen China in Zukunft praktisch unmöglich machen.

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„Wir haben in Europa eine durch die Chinesen verursachte massive Importkrise. Die EU sollte deshalb die Handelsschutzinstrumente gegen die gedumpten chinesischen Stahlimporte so einsetzen, dass sie auch schnellstens wirken“, fordert Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl in Düsseldorf.
„Wir haben in Europa eine durch die Chinesen verursachte massive Importkrise. Die EU sollte deshalb die Handelsschutzinstrumente gegen die gedumpten chinesischen Stahlimporte so einsetzen, dass sie auch schnellstens wirken“, fordert Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl in Düsseldorf.
(Bild: Wirtschaftsvereinigung Stahl )

Außerdem wenden sich die Stahlarbeiter gegen die gedumpten Stahl-Importe aus China, die sich in den letzten anderthalb Jahren verdoppelt haben. Der europäische Stahlverband Eurofer in Brüssel organisiert diese Demonstration zusammen mit der Industrieallianz AEGIS.

Die Stahlindustrie in Deutschland stellt mit knapp 1500 Mitarbeitern die größte nationale Gruppe der Demonstranten, entsprechend ihrer Bedeutung innerhalb der europäischen Stahlindustrie. Aus 16 deutschen Stahlstandorten kommen die Stahlarbeiter angereist. „Wir haben in Europa eine durch die Chinesen verursachte massive Importkrise. Die EU sollte deshalb die Handelsschutzinstrumente gegen die gedumpten chinesischen Stahlimporte so einsetzen, dass sie auch schnellstens wirken“, fordert Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl in Düsseldorf. Er wird ebenso an der Demonstration in Brüssel teilnehmen wie andere Vorstände und Manager aus der europäischen Stahlindustrie.

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