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Fraunhofer IWU

Geschwindigkeit und Temperatur sind Schlüssel-Faktoren der Umformtechnik

| Redakteur: Dietmar Kuhn

Die Umformtechnik ist immer gut für Veränderungen. Fast 400 Experten diskutierten im Rahmen einer Tagung am Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) aktuelle Trends.

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Prof. Dr.-Ing. Reimund Neugebauer, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU): „Der Fertigungs- und Umformtechnik in der Automobilindustrie kommt – unter Berücksichtigung geringerer Fahrzeuggewichte und innovativer Werkstoffe – eine entscheidende Aufgabe zu.“ Bild: IWU
Prof. Dr.-Ing. Reimund Neugebauer, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU): „Der Fertigungs- und Umformtechnik in der Automobilindustrie kommt – unter Berücksichtigung geringerer Fahrzeuggewichte und innovativer Werkstoffe – eine entscheidende Aufgabe zu.“ Bild: IWU
( Archiv: Vogel Business Media )

Vor dem Hintergrund schwer umformbarer Werkstoffe und den zunehmenden Anforderungen an den Automobilleichtbau mit höheren Qualitätsansprüchen und Komplexität der Bauteile sagt Prof. Dr.-Ing. Reimund Neugebauer, Leiter des IWU: „Um den künftigen Fertigungsaufgaben gerecht zu werden, müssen neue Strategien entwickelt werden, die eine Erweiterung der Umformgrenzen unter den verschärften Bedingungen ermöglichen. Diesen Lösungsansätzen ist unsere diesjährige Tagung mit der 3. Internationalen Konferenz Accuracy in Forming Technology – ICAFT 2009 und der 16. Sächsischen Fachtagung Umformtechnik SFU 2009 gewidmet.

Der Fokus ist dabei insbesondere auf die Ausnutzung von Temperatur und Geschwindigkeit gerichtet.“ Über das allgemeine Tagungsprogramm hinaus wurden in zwei parallelen Workshops – Blechumformung und Massivumformung – bereits gemachte Erfahrungen aber auch noch in Untersuchungen steckende Themen vorgetragen und diskutiert.

„Die Warmumformung“, so Prof. Neugebauer, „wird uns wohl noch eine Weile beschäftigen. Im Grunde stehen wir damit erst am Anfang. Sie ist unabdingbar, wenn wir Energieeffizienz für den Automobilleichtbau realisieren wollen.“

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