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Messen Intec/Z Gewinner der Intec-Preise 2013 stehen fest

| Redakteur: Jürgen Schreier

Im Rahmen der Eröffnung der Messen Intec und Z am Abend des 25. Februar 2013 im Congress Center Leipzig der wurden die die Intec-Preise 2013 verliehen. Preisträger sind die BMF GmbH, Grüna, die Fritz Studer AG, Thun (Schweiz) sowie die Paul Horn GmbH, Tübingen.

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In der Kategorie Unternehmen bis 100 Mitarbeiter errang die BMF GmbH, Grüna, den Intec-Preis 2013. Firmenchef Ronny Bernstein (Mitte) nahm die Auszeichnung aus Händen von Markus Geisenberger (Messe Leipzig, links) und Dr. Bernhard Heitzer (Bundeswirtschaftsministerium) entgegen.
In der Kategorie Unternehmen bis 100 Mitarbeiter errang die BMF GmbH, Grüna, den Intec-Preis 2013. Firmenchef Ronny Bernstein (Mitte) nahm die Auszeichnung aus Händen von Markus Geisenberger (Messe Leipzig, links) und Dr. Bernhard Heitzer (Bundeswirtschaftsministerium) entgegen.
(Bild: Königsreuther)

Der mit 5000 Euro dotierte Intec-Preis würdigt in zwei Kategorien herausragende Neuentwicklungen in der Fertigungstechnik sowie im Werkzeugmaschinen- und Sondermaschinenbau. Der Intec-Nachwuchspreis ist mit 1500 Euro dotiert. Zum Wettbewerb aufgerufen waren alle Aussteller der der Fertigungstechnikmesse Intec 2013. Insgesamt 49 Beiträge - die bislang höchste Bewerberzahl - wurden der Expertenjury aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zur Entscheidung vorgelegt.

Hocheffiziente Sandstrahlanlage von BMF ausgezeichnet

Mit einer Weltneuheit, einer Sandstrahlanlage insbesondere zur Bearbeitung von Kleinteilen, überzeugte die BMF GmbH aus dem sächsischen Grüna in der Kategorie Unternehmen bis 100 Mitarbeiter. Die Maschine ermöglicht erstmals die allseitige Bearbeitung der Oberfläche der zu strahlenden Teile, einschließlich der Unter- und Innenseiten.

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Das Neue an dieser Anlagentechnik besteht unter anderem darin, dass Werkstücke über eine zentral angeordnete Satelliten- Werkstückaufnahme aufgenommen werden und sich auf einer astrometrischen Bewegungsbahn um das ebenfalls rotierende Schleuderrad bewegen. Durch ein Schnellwechselsystem und Mehrfach-Werkstückträger ist die simultane Bearbeitung von bis zu 40 Teilen möglich. Außerdem wird nur vergleichsweise wenig Strahlgut benötigt.

Den zweiten Platz erreichte die ULT AG aus Löbau für eine Neuentwicklung zum Absaugen und Filtern trockener Stäube und Aerosole im Nanobereich. Solche Abscheidungen entstehen beispielsweise bei der Laserbearbeitung. Die Contrinex GmbH aus Nettetal belegte den dritten Platz für den derzeit kleinsten Induktivsensor der Welt, den Mini-Mini.

Intec-Preis geht 2013 erstmals in die Schweiz

In der Kategorie Unternehmen über 100 Mitarbeiter vergab die Jury den Intec-Preis 2013 an den Schweizer Schleifmaschinenhersteller Fritz Studer AG, Thun. Prämiert wurde eine Software für Schleifmaschinen. Insbesondere beim Außen- und Innenrundschleifen war bisher ein erfahrener Maschinenbediener notwendig, um optimale Fertigungsergebnisse zu erzielen.

Die Software Studer Technology ermittelt für jeden Bearbeitungsschritt automatisch die wichtigsten prozessrelevanten Einflussgrößen und die passenden Werte. Dadurch werde die Bedienung von Rundschleifmaschinen erheblich vereinfacht. Zudem sollen sich bessere Ergebnisse bei kürzeren Bearbeitungs- und Rüstzeiten erzielen lassen.

Weitere Pluspunkte sind ein geringerer Energieverbrauch, eine gesteigerte Bearbeitungsqualität, niedrigere Ausschusszahlen, eine bessere Dokumentation sowie niedrigere Werkzeugkosten.

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