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Formnext-Nachlese Globalisierte Einstiegs-Chance für Nutzer additiver Prozesse

| Autor / Redakteur: Risshu Bergmann / Peter Königsreuther

Renishaw will bis 2016 ein weltweites Netzwerk aus Solution Centern für die additive Fertigung von Metallbauteilen aufbauen. Dort sollen außer einer hohen Kapazität an Laserschmelzanlagen und Fachpersonal auch erstmals zu mietende Produktionszellen für die Anwender bereit stehen.

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Renishaw strebt als Hersteller für Laserschmelzsysteme bis Ende 2016 ein weltweites Netzwerk aus Solution Centern für die additive Fertigung von Metallbauteilen an, wie es heißt.
Renishaw strebt als Hersteller für Laserschmelzsysteme bis Ende 2016 ein weltweites Netzwerk aus Solution Centern für die additive Fertigung von Metallbauteilen an, wie es heißt.
(Bild: Renishaw)

Dies wurde anlässlich der Formnext-Premiere, Frankfurts neuer, internationaler Messe für additive Fertigung und Werkzeugbau, bekannt gegeben. „Das produktionstechnische Potential der additiven Fertigung ist noch lange nicht ausgereizt“, weiß Jan-Peter Derrer, Produktmanager bei Renishaw zu berichten und ergänzt: „Konsequenterweise verfolgt Renishaw das Ziel, die additive Fertigung nicht nur technologisch voranzutreiben sondern auch an der derzeit noch sehr hohen Eintrittsschwelle für interessierte Unternehmen anzusetzen.

Signifikanter Schub für generative Prozesse

Renishaw gilt als weltweit führender Hersteller für die Industrielle Messtechnik und besitzt umfangreiches Know-how zur Integration neuer Produktionsprozesse. Derrer ist der Überzeugung, dass die Solution Center und die mietbaren Produktionszellen dem bestehenden weltweiten Markt für additive Fertigung einen signifikanten Schub verleihen sowie den interessierten Unternehmen den Einstieg in diese neue Technologie erheblich erleichtern werden.

Jede einzelne Produktionszelle im Solution Center ist mit einem Laserschmelzsystem, einer Konstruktions-Workstation und allen Hilfseinrichtungen ausgestattet, die für die Entwicklung, Herstellung und Optimierung eines neuen Produktdesigns in einer vertraulichen Umgebung erforderlich sind, so Renishaw. Vor Ort sollen dem Nutzer Experten zur Seite stehen. Eines der Solution Center wird bis Mitte 2016 am Standort der deutschen Niederlassung Nähe Stuttgart entstehen.

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