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Laserbearbeitung

Gretchenfrage: Faser- oder CO2-Lasersystem?

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Sollte es bei der Edelstahlbearbeitung noch dicker kommen und die Blechstärke bis 20 mm ansteigen, dann bietet Amada mit dem sogenannten Silkycut-Verfahren trotzdem eine Möglichkeit, mit der solch breite Schnittkanten sauber und meist nacharbeitsfrei hergestellt werden können – und das mit einer Schnittgeschwindigkeit von 450 mm/min. Die Schnittkante wirkt dann wie mechanisch bearbeitet, aber die Kosten liegen 90 % unter denen einer mechanischen Trennung. Die Durchlaufzeit in einer Laseranlage sind deutlich kürzer weil das Umspannen entfällt.

Kombinationsverfahren helfen bei einem bestimmten Teilespektrum

Beim Laserschneiden von Rohren mit Durchmessern bis 220 mm und beim Bearbeiten von Kantrohren bis 150 mm Höhe ist der CO2-Laser ebenfalls die richtige Wahl. Viele Profile, Verbindungs- und Winkelstücke können mit diesem Lasersystem unkompliziert und wirtschaflicher gefertigt werden. Amada entwickelt auch diesen Lasertypus weiter.

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Momentan gibt es auch Verknüpfungen aus einer Faserlaserbearbeitung und konventionellen Prozessen, wie etwa dem Stanzen. Das Augenmerk liegt dabei auf Bauteilen, die gestanzt, gelasert, geformt und unter Umständen noch mit Gewinden versehen werden müssen.

Die Kombination der beiden Verfahren kann außerdem bei Werkstoffen wie Kupfer, Messing und Titan sowie bei Aluminiumlegierungen hilfreich sein, deren Anteil bei der Bearbeitung stetig steigt. Gerade diese Materialien dehnen die Grenzen der Herstellbarkeit aus und stellen hohe Anforderungen an die Fertigung. Häufig gibt es Aufgabenstellungen, die sich mit der reinen Lasertechnik nicht umsetzen lassen. Zu diesen lasertechnisch nicht lösbaren Aufgaben gehören zum Beispiel Umformungen und Senkungen.

Die treibenden Kräfte, die komplexe, exotischere Teile fordern, sind die Branchen, in denen kurzlebige Entwicklungsschritte gemacht werden und in denen besonders schnell erneuert wird. Dazu gehören etwa die Kommunikations- und Mediaindustrie, die Elektronikbranche, der Chemiesektor, der Luft- und Raumfahrtbereich, das Militär und der Designsektor.

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