Suchen

AMB 2014 Große Basis-Werkzeugmaschine kommt ohne Fundament aus

| Redakteur: Peter Königsreuther

Die SHW Werkzeugmaschinen GmbH ist einer der weltweit führenden Hersteller von Werkzeugmaschinen für die Bearbeitung von Großteilen, wie es heißt. Auf der diesjährigen AMB in Stuttgart stellt das Unternehmen unter anderem die neue Unispeed 7 vor, die Werkstücke bis 6 m Länge präzise bearbeiten kann.

Firmen zum Thema

Die Basis-Anlage, die ohne Fundament auch große Bauteile präzise in Form bringt, heißt Unisped 7 von SHW Werkzeugmaschinen aus Aalen. Sie kann auf der AMB 2014 unter die Lupe genommen werden.
Die Basis-Anlage, die ohne Fundament auch große Bauteile präzise in Form bringt, heißt Unisped 7 von SHW Werkzeugmaschinen aus Aalen. Sie kann auf der AMB 2014 unter die Lupe genommen werden.
(Bild: SHW )

SHW Werkzeugmaschinen präsentiert auf der diesjährigen AMB zahlreichen weiteren Neuentwicklungen und neben intelligenten Lösungen zum Unrunddrehen, mit der neuen Unispeed 7 eine innovative Basismaschine für die Bearbeitung großer Werkstücke bis sechs Meter Länge, wie es heißt. Die voll umhauste Maschine sei komplett konfigurierbar und werde ohne Fundament aufgestellt. Aber das ist noch nicht alles:

Günstiges Einsteigermodell für Große Teile

"In der Einstiegsversion bieten wir die neue Unispeed 7 als höchst leistungsstarke Maschine für die Großteilbearbeitung, die nicht zuletzt zu einem attraktiven Preis angeboten wird", betont Christian Hühn geschäftsführender Gesellschafter von SHW-Werkzeugmaschinen. Die großen Werkstücke lassen sich schnell und präzise in einer Aufspannung bearbeiten, heißt es weiter. Der Arbeitsbereich erreicht in der X-Achse 6000 mm, in der Y-Achse 1600 mm und in der Z-Achse 1300 mm. Trotz dieser beeindruckenden Daten benötige die Maschine kein Fundament.

Erhöhte Produktivität durch Trennwand

Für eine Pendelbearbeitung lässt sich der Arbeitsbereich durch eine Trennwand teilen, sodass hauptzeitparallel gerüstet werden kann, erläutern die Experten von SHW. Das erhöhe etwa die Maschinenlaufzeit. "In der Messemaschine haben wir außerdem die zwei Rundtische in den Arbeitsbereich integriert", betont Martin Rathgeb, Technischer Leiter und Prokurist bei SHW. Das vergrößere den Anwendungsbereich und die Maschine behalte dennoch ihre relativ kompakten Abmessungen. Die neue Maschine ist mit zwei Pick-up-Stationen für je 10 Werkzeuge ausgestattet. Die Werkzeuge hole sich der einzigartige SHW-Orthogonalfräskopf selbsttätig und wechsele diese vergleichsweise schnell ein.

SHW integriert neueste Haidenhein-Steuerung

Darüber hinaus haben die versierten Konstrukteure von SHW Werkzeugmaschinen den Späneabfluss optimiert sowie das Maschinenbett überarbeitet, um noch mehr Laufruhe und damit prozessstabileres Arbeiten zu erreichen. Anwender könnten sowohl die Unispeed 7 als auch jede andere SHW-Maschine nach Ihrem ganz speziellen Bearbeitungsspektrum zusammenstellen. Vielfältige Funktionen, wie Werkzeugwechsler mit bis zu 120 Werkzeugen sowie eine nützliche Service-App für Industrie 4.0 Vorbereitung lassen sich außerdem konfigurieren. Als Highlight gibt es die neueste Heidenhain Steuerung iTNC 640 obendrauf, so SHW.

Spezialist für das Unrund-Drehen

Die Maschine ist Teil einer Unispeed-Familie. Mit den beiden anderen Anlagen der Baureihe, der Unispeed 5T und 6T, die für gleichzeitige Drehbearbeitung ausgelegt sind, habe sich SHW Werkzeugmaschinen zu einem Top-Spezialisten für das Unrunddrehen entwickelt. Weltweit schwörten Hersteller großer Absperrventile und Armaturen für den petrochemischen Bereich sowie für Pipelines, auf die hochpräzisen sowie energieeffizienten und wirtschaftlichen Maschinen aus der Aalener Schmiede. Messebesucher können sich von der Kompetenz des Unternehmens überzeugen, dessen Wurzeln bereits 650 Jahre zurückreichen, betont der Aussteller.

Auf den SHW-Bearbeitungszentren mit den großen Verfahrwegen werden Teile für den Maschinen- Formen- und Anlagenbau, den Turbinen- und Werkzeugbau oder die Luftfahrtindustrie gefertigt, die trotz ihrer riesigen Abmessungen ein Höchstmaß an Präzision aufweisen müssen. Was 1999 als junges, innovatives Unternehmen in Aalen-Wasseralfingen entstand, kann genau genommen auf eine Tradition in der Industrietechnik zurückblicken, die bis ins Jahr 1365 zurückreicht. Konsequentes Wachstum und ein Bekenntnis zum schwäbischen Standort mit rund 200 hochqualifizierten und qualitätsbewussten Mitarbeitern, haben mittlerweile rund 63 Mio. Euro Jahresumsatz generiert. Präsenz in 45 Ländern sorgt für globale Kundennähe.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 42872975)