Messer Cutting Systems Großflächenbearbeitung mit optimierter Laserschneidanlage

Redakteur: Peter Königsreuther

Wer im Tagesgeschäft große Bleche bearbeitet, steht heute nicht selten unter Kosten- und Qualitätsdruck. Für spürbare Entspannung sorgen moderne CO2-Laserschneidmaschinen wie die Lasermat II von Messer Cutting Systems.

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Das präzise Laserschneiden tonnenschwerer und großer Stahlblech- und VA-Stahltafeln erfordert leistungsfähige Anlagen. Die Lasermat II von Messer Cutting Systems ist dafür die richtige Wahl.
Das präzise Laserschneiden tonnenschwerer und großer Stahlblech- und VA-Stahltafeln erfordert leistungsfähige Anlagen. Die Lasermat II von Messer Cutting Systems ist dafür die richtige Wahl.
(Bild: Messer Cutting Systems)

Die Lasermat II von Messer Cutting Systems wurde wie es heißt ganz genau für die Anforderungen in der Großflächenbearbeitung mit dem CO2-Laser konzipiert. Die mitfahrende Laserstrahlquelle (Resonator) ermögliche Arbeitslängen bis 50 m und sogar darüber hinaus. In der Breite kann bis maximal 4500 mm gearbeitet werden, heißt es. Eine optische Strahlweg-Längenkompensation halte den Strahl auch bei Querachsenbewegung konstant und sorge stets für höchste Schnittqualität. Große Bauteile, beispielsweise aus Baustahl bis zu einer Dicke von 25 mm oder VA-Stahl bis zu einer Dicke von 20 mm, können so in einem Durchgang und ohne Absetzen innerhalb der Kontur geschnitten werden, so der Hersteller. Auch die direkte Kranbeladung großer Sonderformate und Bauteile sei dank der mitfahrenden Lichtschranken und Laserschutzhaube (Laserschutzklasse 1) problemlos möglich.

Ausgezeichnete Performance

Damit die Schneidoperationen präzise und schnell vonstattengehen, wird das Schneidprogramm in der Steuerung, wie der Hersteller erklärt, entsprechend der realen Lage des Bleches gedreht. Der Schnitt erfolge dann mit 0,1 mm Genauigkeit. Die hohe Positionier- und Wiederholgenauigkeit der Anlagen erreiche Messer durch perfekt aufeinander abgestimmte funktionelle Faktoren. Dazu gehören beispielsweise die lasergerechte Laufbahnkonstruktion und robuste Linearführungen, heißt es. Neben der Präzision gewährleisten Beschleunigungen bis 0,5 g und eine Simultangeschwindigkeit bis 140 m/min ausgezeichnete Dynamik und Schnelligkeit, sagt Messer Cutting Systems. Die Echtzeitlasersteuerung generiere extrem kurze Einstechzeiten und sorge so für feinste Mikrostege.

Teilekennzeichnung inklusive

Zudem ermöglicht der endlos drehbare Fasenkopf mit magnetischem Havarieschutz stufenloses Fasen von -45° bis 50° – dank der Sonderdüsen, so das Unternehmen, auch in VA-Stahl. Vom zentralen Bedienterminal aus lasse sich über die integrierte Farbbildkamera der Prozessverlauf unmittelbar auf dem Bildschirm anzeigen. Auch die Kennzeichnung der Bauteile nehme einen immer höheren Stellenwert ein. Neben dem Standard-Lasermarkieren sind hier weitere Verfahren möglich, wie zum Beispiel das Markieren mit Mikrokörnern. Zentrierpunkte, Markierlinien sowie Ziffern und Buchstaben sind so auch bei hohen Geschwindigkeiten sichtbar, betonen die Laserexperten.

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