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Bimatec-Soraluce

Großfräsmaschine mit Linearmotoren steigert Dynamik beim Konturfräsen

| Redakteur: Bernhard Kuttkat

Vor allem Werkzeug- und Formenbauer werden die hohe Dynamik zu schätzen wissen, die die neuentwickelte Fahrständerfräsmaschine FV-HSC mit Verfahrwegen in X, Y und Z von 6000, 2500 und 1200 mm des spanischen Herstellers Soraluce aufweist.

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Linearmotoren in der X- und Y-Achse und Torque-Motoren im Fräskopf der Fahrständerfräsmaschine FV-HSC sorgen für Vorschubgeschwindigkeiten bis 60 m/min und Beschleunigungen bis 4,5 m/s2. Bild: Kuttkat
Linearmotoren in der X- und Y-Achse und Torque-Motoren im Fräskopf der Fahrständerfräsmaschine FV-HSC sorgen für Vorschubgeschwindigkeiten bis 60 m/min und Beschleunigungen bis 4,5 m/s2. Bild: Kuttkat
( Archiv: Vogel Business Media )

„Die Maschine ist die erste ihrer Bauart und Größe, die in der X- und Y-Achse mit Linearmotoren ausgerüstet ist und eine neue Dimension in der 3D-Bearbeitung im Werkzeug- und Formenbau erreicht“, hebt Andreas Lindner, Geschäftsführer der Bimatec-Soraluce Frästechnologie GmbH in Limburg, das Besondere dieser Fahrständerfräsmaschine hervor.

Fräsmaschine bietet Vorschubgeschwindigkeiten von 60 m/min und Beschleunigungen von 4,5 m/s2

Beim Bearbeiten einer komplexen Werkzeugkontur werden Vorschubgeschwindigkeiten von 60 m/min und Beschleunigungen von 4,5 m/s2 erreicht. „Einzigartig ist auch der neue gyroskopische Fräskopf mit zwei simultan schwenkenden Achsen“, sagt Lindner.

Der im Fräskopf integrierte mechanische Hauptspindelmotor hat eine Antriebsleistung von 40 kW, Drehzahlen bis 8000 min—1 und ein Drehmoment von 204 Nm. Wassergekühlte Torque-Motoren mit integriertem Messsystem sorgen für höchste Beschleunigung und Positioniergenauigkeit.

Fräsmaschine vor Markteinführung ausgiebig getestet

Vor der Markteinführung wird die Maschine über zwei Jahre bei der Weiß GmbH in Neuenstadt-Stein in der Praxis getestet. Das mittelständische Werkzeugbauunternehmen hat bereits mit sieben Soraluce-Fräsmaschinen beste Erfahrungen gemacht.

Eine erste Bilanz, die Geschäftsführer Karlheinz Weiß nach sechsmonatiger Testzeit zieht, fällt positiv aus: „Die Präzision, die umsetzbare Beschleunigung und die Einsatzmöglichkeiten der Maschine haben uns überzeugt. Durch die erreichbaren Oberflächengüten bei höchster Dynamik in der 3D-Bearbeitung in Verbindung mit dem Fünf-Achs-Fräskopf werden Ergebnisse erreicht, die eine Nachbearbeitung auf ein Minimum reduzieren.“

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