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Technolab Gut für Kunststoffteileentwickler: Alterungseffekte jetzt mobil auschecken

Redakteur: Peter Königsreuther

Nach einer Blowing-Sand-Kammer hat Technolab nun auch eine transportable Prüfkammer entwickelt, die für Sonnensimulationstests an Kunststoffteilen und anderen Materialien genutzt werden kann.

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Mit dieser mobilen Sonnensimulationskammer bietet Technolabs eine bewegliche, im Bedarfsfall auch mietbare Alternative, um Bauteilen aus Kunststoff (oder quasi jedem Material) klimatisch und bewitterungsmäßig dem Zahn der Zeit in beschleunigter Art und Weise auszusetzen.
Mit dieser mobilen Sonnensimulationskammer bietet Technolabs eine bewegliche, im Bedarfsfall auch mietbare Alternative, um Bauteilen aus Kunststoff (oder quasi jedem Material) klimatisch und bewitterungsmäßig dem Zahn der Zeit in beschleunigter Art und Weise auszusetzen.
(Bild: Technolab)

Diverse klimatische sowie strahlungstechnische Einstellmöglichkeiten erlaubten dabei flexibel einstellbare Bewitterungsuntersuchungen an Bauteile für den Außen- oder Innenbereich. Die neue Sonnensimulationskammer prüft laut Hersteller die Beständigkeit von jedem dem Sonnenlicht ausgesetzten Bauteil oder Werkstoff. Dabei können verschiedene Bestrahlungsintensitäten, Strahlungszusammensetzungen und Witterungsbedingungen variabel oder kombiniert simuliert werden, um an unterschiedlichen Einsatzorten die zu erwartenden Alterungsprozesse sowie Beeinträchtigungen, die durch Strahlungsenergie beziehungsweise Sonnenwärme entstehen, nachzubilden, betont Technolab. Die Kammer kann bei Bedarf zum Kunden transportiert werden, um den Test direkt vor Ort durchzuführen. Die UV-Simulationsanlage sei aber auch mietbar: Begleitend stellt Technolab dann beratende Experten zur Verfügung, die den Test koordinieren und anschließend bei der Beurteilung und Anpassung helfen.

Mit diesen Parametern kann getestet werden

Diese drohenden, die Alterung der Bauteile beschleunigenden, respektive schädlichen Einwirkungen, könnten mithilfe der mobilen Prüfkammer und deren Features nun für exponiert stehende Produkte, Bauteile und Materialien aus annähernd jeder Branche (besonders von Vorteil bei sicherheitsrelevanten Bereichen) eingeschätzt und anhand der Ergebnisse minimiert werden. Die Prüffläche von 3,5 m × 1,5 m bietet laut Technolab auch Platz für größere Teile, wie etwa Karosseriesegmente. Getestet werden kann zwischen - 40 und 180 °C unter konstanter oder zyklisch kondensierender Feuchte sowie unter Sprüheffekten, heißt es. Die Strahlungsintensität erreiche in einem Wellenlängenbereich von 280 bis 3000 nm 1120 W/m².

Warum ist eine Sonnensimulation vorteilhaft?

Die Gründe für eine Simulation von Sonnen- oder auch Kunstlicht- sind vielfältig, sagt Technolab: Das reicht von oberflächlicher Farbveränderung bis zu substanziellen, funktionsbeeinträchtigenden Schäden. Sehr viele Materialien, die starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, verändern ihre Farbe, bleichen aus oder verlieren an Glanz. Schwerwiegender, besonders für die Kunststoff-Industrie, sind der Verlust der mechanischen Festigkeit und die physikalische Alterung der Materialien. Oberflächen können Risse bilden, sich verziehen oder durch den Wärmeeinfluss vorzeitig altern. So können beispielsweise Scheiben beziehungsweise ihr Verbund delaminieren und dadurch reißen. Durch entsprechende Planung und Anpassung mittels intensiver Testläufe lassen sich spätere Sanierungskosten einsparen – wenn eine erweiterte Haltbarkeit und Zuverlässigkeit aller Bestandteile und somit des ganzen Produktes erreicht wird.

Sichere Aussagen auch für Sumpf- oder Wüstenregionen

Die Prüfungen können von Technolab, wie es weiter heißt, mit beschleunigten Bewitterungstests nach verschiedenen lokal herrschenden Bedingungen simuliert werden – inklusive Beratung und Evaluation. Auch humide Gegenden, wie sie zum Beispiel in Florida vorherrschen, oder extrem trockene Wüstenklimata sind machbar. In seinem Portfolio biete Technolab die Parameter und Ausstattung für mehr als 25 Wüstengegenden.

Außer der Sonnenbestrahlung sind dafür auch die Blowing-Sand-Tests an die unterschiedliche Sandstaubgröße, Windgeschwindigkeit und Partikelverteilung individuell angepasst, sodass Technolabs Umweltsimulationen eine größere Aussagekraft besitzen als herkömmliche Sand- und Staubtests mit dem Standardmedium Quarzsand. Kombinationsmöglichkeiten sowohl für den Lichtalterungstest wie auch für Blowing Sand, wie hohe UV- oder IR-Pegel und extrem hohe Temperaturen, sind individuell umsetzbar. Der Kunde erhält dadurch größtmögliche Planungssicherheit und Qualitätsgarantien, so Technolabs. So ließen sich selbst ausgefallene und besonders aufwendige Produkttests stressfrei, unkompliziert und ergebnissicher durchführen.

Erfahren Sie hier mehr zur Blowing-Sand-Kammer:

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