Feintool Gute Ertragslage für Feintool im Kurzjahr

Redakteur: Kirsten Nähle

Feintool hat seine positive Geschäftsentwicklung im Kurzjahr (1.10. bis 31.12. 2011) fortgesetzt: der Auftragseingang ist gegenüber der Vorjahresperiode (4. Quartal 2010 und nur fortgeführte Bereiche) um 4,6% auf 100 Mio. Schweizer Franken, der Umsatz um 11,2% auf 101,2 Mio. Franken gestiegen.

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Feintool konnte den Auftragseingang im Kurzjahr gegenüber der Vorjahresperiode um 4,6% auf 100 Mio. Schweizer Franken steigern und bleibt trotz der herrschenden Unsicherheiten an den Finanzmärkten optimistisch. (Bild: Feintool)
Feintool konnte den Auftragseingang im Kurzjahr gegenüber der Vorjahresperiode um 4,6% auf 100 Mio. Schweizer Franken steigern und bleibt trotz der herrschenden Unsicherheiten an den Finanzmärkten optimistisch. (Bild: Feintool)

Alle Segmente und Regionen verzeichnen ein positives EBIT, dieses beläuft sich für die Gruppe auf 5,1 Mio. Franken. Die Feintool-Gruppe profiitierte von der erfolgreichen Entwicklung der Automobilindustrie. Der Auftragsbestand erreichte 186,2 Mio. Franken (+28,5% gegenüber der Vorjahresperiode). Damit verzeichnet der Pressenbereich Fineblanking Technology laut Finetool einen gesicherten Arbeitsvorrat bis Mitte des Jahres, das Segment Automation gar bis Ende 2012.

Feintool steigert Umsatz ohne Währungseinflüsse deutlich

Ohne Berücksichtigung der Währungseinflüsse stieg der Gruppen-Umsatz um insgesamt 15,9%. Im Kurzjahr erzielten alle Segmente und Regionen ein positives operatives Ergebnis, auf Gruppenebene sind zusätzlich die durch die Umstellung des Geschäftsjahres verursachten, einmaligen Aufwendungen in Höhe von 0,8 Mio. Franken enthalten.

Das Komponentengeschäft System Parts konnte den EBIT trotz der Startkosten für den neuen Produktionsbetrieb in China erhöhen und trug mit 3,7 Mio. Franken zum Ergebnis bei. Das Pressengeschäft Fineblanking Technology steigerte durch eine sehr gute Auslastung den EBIT auf 2,8 Mio. Franken. Die IMA Automation schloss das Kurzjahr mit einer guten EBIT-Marge von 8,4% respektive 1,4 Mio. Franken ab.

Verschuldung von Feintool sinkt

Die Eigenkapitalquote erreichte mit 39,6% das erwartete Niveau. Die erstmalige Erfassung der versicherungstechnischen Verluste der Pensionskasse gemäß den internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) verursachte einen Rückgang um 6,6%. Die Nettoverschuldung sank zum 31.12. 2011 auf 36,3 Mio. Franken, wozu im Wesentlichen die Veräußerung des ehemaligen Mühlemann-Produktionsgebäudes in Biberist (CH) im Dezember beigetragen habe.

Entgegen teils zurückhaltender Erwartungen im Industrieumfeld rechnet Feintool nur mit einer leichten Normalisierung der Branchenkonjunktur und bleibt trotz der herrschenden Unsicherheiten an den Finanzmärkten optimistisch. Für das neue Geschäftsjahr behält Feintool die bisherige Prognose von 350 bis 390 Mio. Franken Umsatz sowie einer EBIT-Marge von 4 bis 6% bei.

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