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Mapal Gutes Geschäftsjahr 2006 - noch stärker im Verlauf des Jahres 2007

| Redakteur: Jürgen Schreier

Aaalen (js) – Symptomatisch für die Verfassung der Mapal-Gruppe war die Stimmung der Mitarbeiter und der Unternehmensleitung auf der EMO 2007, die Mitte September in Hannover stattfand. „Überall strahlende Gesichter“ stand im Abschlussbericht der Messeleitung. Und das galt auch für Mapal.

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Besonders bei Präzisionswerkzeugen ist nach Aussage von Mapal-Chef Dr, Dieter Kress „ein nachhaltiger Erfolg auf den Weltmärkten nur mit innovativen Produkten möglich“. Deshalb lege die Unternehmensleitung großen Wert auf das richtige Klima in den Unternehmen für innovatives Denken. Bild: Schreier
Besonders bei Präzisionswerkzeugen ist nach Aussage von Mapal-Chef Dr, Dieter Kress „ein nachhaltiger Erfolg auf den Weltmärkten nur mit innovativen Produkten möglich“. Deshalb lege die Unternehmensleitung großen Wert auf das richtige Klima in den Unternehmen für innovatives Denken. Bild: Schreier
( Archiv: Vogel Business Media )

Eine ganze Palette von Innovationen zu neuen Trends in der Fertigung, wie die Leichtbauweise, und neuen Werkzeugen zur rationellen und sicheren Fertigung in der Metallbearbeitung, wie zum Beispiel Dehnreibahlen, Tangentialfräser oder das neue System „Clamp-by-Wire“, wurden von den Kunden sehr positiv aufgenommen. Der Besuch des Bundespräsidenten Dr. Horst Köhler auf dem Mapal-Messestand und das fast halbstündige Gespräch mit Firmenchef Dr. Dieter Kress, setzte der Veranstaltung ein besonderes Glanzlicht auf.

Regional gesehen hätten sich die Schwerpunkte für Mapal im Verhältnis zum Vorjahr durchaus verändert, wie Dr. Kress anlässlich der Einweihung der neuen Fertigungshalle und des neuen Logistikzentrums am Standort Aalen erläuterte. Die positiven Signale kommen nicht mehr nur aus Asien, aus Indien, Korea, Taiwan, China und Japan, auch wenn diese Märkte nach wie vor die Spitzenreiter im Wachstum für die Gruppe sind. Aber auch das Inland trage in „erfreulicher Weise“ deutlich zum wirtschaftlichen Erfolg bei.

Ebenso zeigt das ganze „alte“ Europa für den Aalener Werkzeughersteller eine positive Tendenz. Vor diesem Umfeld rechnet die Unternehmensleitung erstmals wieder nach einigen Jahren mit einem zweistelligen Umsatzplus, das bei 12 bis 14% zum schon guten Vorjahr liegen wird. Die Anzahl der Mitarbeiter in der Gruppe wird sich bei der guten Entwicklung des Umsatzes auf allen wichtigen Märkten deutlich auf rund 3000 vergrößern (2600 im Jahr 2006).

Erfolg am Weltmarkt braucht innovative Produkte

Ganz besonders bei Präzisionswerkzeugen ist nach Aussagen von Dr, Kress „ein nachhaltiger Erfolg auf den Weltmärkten nur mit innovativen Produkten möglich“. Deshalb lege die Unternehmensleitung großen Wert auf das richtige Klima in den Unternehmen für innovatives Denken, für entsprechende Freiräume und für entsprechende Investitionen. So werden auch im Jahre 2007 wieder zwischen 6 und 8% vom Umsatz in den Bereich Forschung und Entwicklung investiert.

Großer Neubau in Aalen eingeweiht

Unter dem Motto „Mapal – Fit für die Zukunft“ wurde am 12. Oktober der große Neubau in Aalen eingeweiht. Firmenchef Dr. Dieter Kress sagte anderem dazu bei seiner kurzen Festrede: „Fit für die Zukunft – das ist unser Motto für die Einweihung unserer neuen Fertigungshalle und des neuen Logistikzentrums. Es gilt heute, ist aber auch unsere Leitlinie für die Entwicklung der Mapal bisher und in den kommenden Jahren. So war das auch das Motiv für unsere Überlegungen, die wir dank eines stetigen Wachstums der Mapal-Gruppe anstellten, im Hinblick auf die notwendige Erweiterung der Fertigung.“

Mitarbeitzahl auch in Deutschland gewachsen

Trotz der Investitionen, die Mapal wir zusätzlich auch den 22 Tochterfirmen in der ganzen Welt vornehme, sei die Zahl der Arbeitsplätze in Deutschland gewachsen. Allein in diesem Jahr wurde die Belegschaft in Aalen um 90 auf 1250 Personen und weltweit um 250 auf über 3000 Mitarbeiter aufgestockt. Kress: „Unsere weltweit tätige Mapal-Gruppe mit heute 25 Firmen und den über 3.000 Mitarbeitern wird wesentlich gestärkt durch den Ausbau der Zentrale, durch die weiter erhöhte Leistungsfähigkeit. Auch eine weltweit tätige Organisation braucht einen Heimathafen, in dem Herz und Hirn, Muskeln und Nerven zusammenlaufen. Wir haben uns aus voller Überzeugung für Aalen, für Deutschland entschieden und mit voller Konsequenz die nötigen Schritte unternommen.“

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