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Hannover Messe zeigt komplettes Portfolio der Industrie

| Autor: Reinhold Schäfer

Die Hannover Messe, die 2019 vom 1. bis 5. April stattfindet, wird wieder das gesamte Spektrum der Industrie widerspiegeln. Dort werden jedoch die Künstliche Intelligenz, die Robotik, die Energiezulieferung und das Thema 5G eine große Rolle spielen.

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Dr. Jochen Köckler, Chef der Deutschen Messe, freut sich zusammen mit dem schwedischen Botschafter Per Thöressen, und mit Universalt-Robots-CEO Jürgen von Hollen, dass Schweden 2019 Partnerland der Hannover Messe ist und das Motto Colab gewählt hat.
Dr. Jochen Köckler, Chef der Deutschen Messe, freut sich zusammen mit dem schwedischen Botschafter Per Thöressen, und mit Universalt-Robots-CEO Jürgen von Hollen, dass Schweden 2019 Partnerland der Hannover Messe ist und das Motto Colab gewählt hat.
( Bild: Reinhold Schäfer )

Auf der Hannover Messe werden in diesem Jahr 6500 Unternehmen aus 75 Ländern erwartet, vom Weltkonzern bis zum Startup. „Die Hannover Messe ist die weltweit einzige Plattform, auf der die Komponenten und Systeme des Maschinen- und Anlagenbaus sowie der Elektrotechnik mit der digitalen Technologie von Software und IT-Unternehmen verschmelzen“, sagte Dr. Jochen Köckler, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Messe, die die Hannover Messe ausrichtet, anlässlich der Vorpressekonferenz in Hannover. Kernthemen sind laut Köckler Automatisierung, Robotik, Software und Energiezulieferung, die Antriebs- und Fluidtechnik sowie Forschung und die Wissenschaft: „Nur in Hannover bekommen die Besucher aus dem produzierenden Industrie und der Energiewirtschaft einen umfassenden Blick in die industrielle Zukunft und finden die technischen Lösungen für ihr Unternehmen.“ Wichtige Themen sind auch das autonome Fahren und der Kommunikationsstandard 5G. Deshalb wird es auf dem Messegelände ein Testfeld geben mit 5G und zusammen mit dem Unternehmen Nokia wird man laut Köckler dort Anwendungen präsentieren.

Per Thöresson, Botschafter von Schweden, sagte im Anschluss, dass er sich darüber freut, dass Schweden als bisher kleinstes Land zum Partner der Hannover Messe gewählt wurde. Dabei ist es, was die Fläche angeht, das dritt größte Land Europas. Und es hat alles, was die Industrie braucht: „Wir haben Wasser, mit dem wir Energie erzeugen“, führt Thöresson aus, „Strom kostet dort nur ein Fünftel wie hier und wir sind nahe am Nordpol, deshalb benötigt ein Server dort nur ein Zehntausendstel dessen, was er hier benötigt. Wir haben Rohstoffe wie Eisenerz, Grafit, Kobalt und Lithium. Wir haben Wald und Holz wird mehr und mehr als Rohstoff gewählt auch zum Bau von Hochhäusern. Dazu kommt, dass Deutschland Schwedens wichtigster Handelspartner ist. Natürlich präsentiert man auch schwedische Musik und das nicht ohne Grund, denn „Schweden ist der dritt größte Exporteur von Musik, obwohl Abba schon längst nicht mehr existiert“, erklärt Thöresson.

Jürgen von Hollen, CEO des dänischen Herstellers Universal Robots geht kurz auf die Problematik heutiger Unternehmenschefs ein, denn „die Marktanforderungen, die Umwelt, die Fertigung verändern sich und der technische Fortschritt und die Einführung im Unternehmen sind immer mit einem gewissen Risiko verbunden“.

Musste man vorher fünf Jahre vorhersehen, sind das heute nur noch 12 oder 18 Monate. Man muss viel flexibler reagieren, man muss alles so einfach wie möglich verwenden können, deshalb geht es um Vereinfachung, erklärt Hollen.

Dabei können Roboter helfen, doch, so Hollen: „Die Flexibilität kommt nicht von einem Roboter, der Mensch macht das, er ist flexibel genug für einen Wechsel.“

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