Hat Ihr Produkt schon einen digitalen Zwilling?

| Redakteur: Johann Wiesböck

Referent Christoph Gebhardt, CADFEM: „Der Digitale Zwilling ist ein digitales Abbild eines individuellen Produktes, das sein physisches Pendant ein Leben lang begleitet"
Referent Christoph Gebhardt, CADFEM: „Der Digitale Zwilling ist ein digitales Abbild eines individuellen Produktes, das sein physisches Pendant ein Leben lang begleitet" (Bild: CADFEM GmbH)

Alle Daten, die aus der Produktentwicklung vorliegen, veralten ab dem Moment der Inbetriebnahme und können den tatsächlichen Produktzustand nicht mehr vollständig widerspiegeln. Dieses Problem löst der Digitale Zwilling. Und er kann noch viel mehr.

Bei der Entwicklung von Produkten und Produktionsprozessen ist die physikalische Simulation ein bewährtes Verfahren, um ein besseres Verständnis für Einflussgrößen, Designalternativen und Produkteigenschaften zu gewinnen. Durch die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung kann die Simulation auch zur Abbildung des jeweiligen Produktes im laufenden Betrieb genutzt werden.

Der Digitale Zwilling ist ein digitales Abbild eines individuellen Produktes, das sein physisches Pendant sein Leben lang begleitet. Sobald ein Produkt produziert wird und in Betrieb geht, durchlebt es eine eigene Historie, in der seine Eigenschaften individuell beeinflusst werden. Alle Informationen und Daten, die aus der Produktentwicklung vorliegen, „veralten“ ab dem Moment der Inbetriebnahme und können den tatsächlichen Produktzustand nicht mehr vollständig widerspiegeln.

Ein mit realen Sensordaten gefüttertes und automatisiert berechnetes Simulationsmodell ermöglicht eine weitreichendere Aussage über das Produktverhalten als punktuelle Sensordaten. Dieses digitale Abbild – der Digitale Zwilling – unterstützt eine maximale Anlagenverfügbarkeit durch prädiktive, zustandsorientierte Wartung, die Analyse und Optimierung von Betriebszuständen sowie die Weiterentwicklung von Produkten anhand realer Lastdaten und Big-Data-Analysen.

Physisches Produkt mit Digitalem Zwilling verknüpfen

Wenn Sie wissen wollen, wie Ihre Produkte einen digitalen Zwilling bekommen können und welche Vorteile sich daraus ergeben, dann empfehlen wir Ihnen das Expertenseminar „Der Digitale Zwilling“, das unser Schwestermagazin Elektronikpraxis zusammen mit dem Simulationsexperten von CADFEM am 26. Oktober 2017 in Würzburg anbietet.

Im diesem Workshop werden Sie ein physisches mechatronisches Produkt – ein Relais – mit seinem Digitalen Zwilling verknüpfen und in Betrieb nehmen. Dabei werden Sie reale Sensorinformationen über eine eingebettete Hardware erfassen, über das IoT live an den Digitalen Zwilling übermitteln und den Zustand des Produktes anhand virtueller Sensordaten bewerten.

Darüber hinaus erhalten Sie einen Einblick, wie mithilfe einer IoT-Plattform der Verschleißzustand einer großen Schar von Produkten verfolgt und die Anlagenverfügbarkeit maximiert werden kann. Referent des Seminars ist Simulationsexperte Christof Gebhardt. Er leitet das Business Development bei CADFEM und hat zahlreiche Unternehmen mit den unterschiedlichsten Anforderungen bei ihrem Einstieg in die Simulation begleitet.

Virtuelles Abbild des realen Verhaltens: Technische Umsetzung für den Prototyp eines Digitalen Zwillings für ein Relais in sicherheitskritischen Applikationen
Virtuelles Abbild des realen Verhaltens: Technische Umsetzung für den Prototyp eines Digitalen Zwillings für ein Relais in sicherheitskritischen Applikationen (Bild: CADFEM)

Das Halbtagesseminar „Der Digitale Zwilling“ am 26. Oktober 2017 dauert ca. 180 Minuten und kostet 190 € plus MwSt. pro Person. Das Seminar setzt sich zusammen aus Fachvortrag und Hands-on mit Notebook. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 20 Personen. Alles Infos und die Anmeldung finden Sie unter www.b2bseminare.de/159.

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