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Union Werkzeugmaschinen

Hersteller von Bohrwerken beendet Kurzarbeit

| Redakteur: Jürgen Schreier

Rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest 2009 bereitet Union Werkzeugmaschinen in Chemnitz ihren 175 Mitarbeitern ein besonderes Geschenk. Die erst im Dezember eingeführten 15% Kurzarbeit (85% Leistung) werden aufgrund guter Auftragslage ab 1. Januar 2010 wieder aufgehoben.

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Wieder gut zu tun hat die Union Werkzeugmaschinen in Chemnitz: Mit Aufträgen aus Deutschland, China, Russland, USA und Polen hat sich das Unternehmen das Geschäftsjahr 2010 endgültig abgesichert. Bild: Union
Wieder gut zu tun hat die Union Werkzeugmaschinen in Chemnitz: Mit Aufträgen aus Deutschland, China, Russland, USA und Polen hat sich das Unternehmen das Geschäftsjahr 2010 endgültig abgesichert. Bild: Union
( Archiv: Vogel Business Media )

„In den letzten Monaten konnten wir die ersten Früchte unseres seit Jahresbeginn laufenden Restrukturierungsprogramms Task-Force-Future ernten. Unsere Auftragsbücher sind für die nächsten Monate wieder so gut befüllt, dass Kurzarbeit nicht mehr nötig ist – unsere Geschäftsleitung denkt sogar über die Einstellung von zusätzlichem Personal nach“, freut sich Thomas Ulrich, Vertriebsdirektor bei Union und verantwortlich für weltweite Expansion.

Marktanteil bei Bohwerken deutlich ausgebaut

Union-Geschäftsführer Gerhard Glanz: „Das von unseren Mitarbeitern forcierte und umgesetzte Restrukturierungsprojekt hat uns vom Mitbewerb so deutlich abgesetzt, dass unser Vertrieb nunmehr anstatt, wie früher 10% der von unseren Kunden getätigten Bohrwerksinvestitionen für uns gewinnen kann, sondern 50 bis 60% der Aufträge nach Hause holt. So bekommen wir ein deutlich größeres Stück des zwar kleiner werdenden Kuchens, aber in Summe wieder die etwa gleiche Anzahl von Maschinenaufträgen wie in 2007 und 2008.“

Union realisiert Rekordauftragseingang im Dezember 2009

Im Dezember 2009 wurde mit über 7,2 Mio. Euro sogar ein Rekord-Auftragseingang verbucht. Mit Aufträgen aus Deutschland, China, Russland, USA und Polen hat sich das Unternehmen das Geschäftsjahr 2010 endgültig abgesichert.

Die Frage, ob denn seiner Meinung nach die Krise nun vorbei sei, verneint der 50-jährige Österreicher vehement. „Dieser Illusion geben wir uns nicht hin, obgleich dies ein wunderbares Weihnachtsgeschenk für die gesamte Weltwirtschaft wäre. Wir werden weiterhin unter Volldampf arbeiten um uns auch in Zukunft positiv vom Mitbewerb abzuheben“, so Glanz.

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