Wasserstrahlschneiden Hezinger rollt den Markt mit eigenen Wasserstrahlschneidmaschinen auf

Redakteur: Dietmar Kuhn

Hezinger Maschinen GmbH ist seit vielen Jahren erfolgreich im Verkauf und Service von Abkantpressen, Wasserstrahlschneidanlagen oder Rundbiegemaschinen. Mit Wasserstrahlschneidanlagen und Fremdfabrikaten aus Italien und Holland hat das Handelsunternehmen jahrelange und intensive Erfahrungen bei zahlreichen Blechverarbeitern und Schneidbetrieben gesammelt. Jetzt ist Hezinger dabei, eigene Wasserstrahlschneidanlagen zu entwickeln, zu bauen und zu vertreiben.

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Wasserstrahlschneidmaschine Duoline, die von Hezinger konzipiert und gebaut wird. 2010 war der Startschuss für die eigenen Wasserstrahlschneidmaschinen von Hezinger; jetzt sind 12 Maschinen bereits am Markt. Im Herbst kommt eine 3D-Schneidanlage dazu. Bild: Hezinger
Wasserstrahlschneidmaschine Duoline, die von Hezinger konzipiert und gebaut wird. 2010 war der Startschuss für die eigenen Wasserstrahlschneidmaschinen von Hezinger; jetzt sind 12 Maschinen bereits am Markt. Im Herbst kommt eine 3D-Schneidanlage dazu. Bild: Hezinger
( Archiv: Vogel Business Media )

„Unser Ziel ist schon lange, dass wir mit eigenen, von uns konzipierten Maschinen und Anlagen näher an den Kunden heranrücken. Unser Erfahrungshorizont von etwa 10 Jahren hilft uns dabei Maschinen anzubieten die genau auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten sind, die ein hohes Qualitätsniveau aufweisen und dennoch für unsere Zielgruppe preislich attraktiv bleiben“, sagt Thomas-A. Weber, Geschäftsführer der Hezinger Maschinen GmbH in Kornwestheim.

Zwei Baureihen hat Hezinger bereits im Programm

Die besondere Motivation für die Entscheidung, eine eigene Wasserstrahlschneidanlage anbieten zu können, sieht Weber vor allem bei Anwendern, die dieses Thema noch nicht für sich entdeckt haben oder an der Entscheidungsschwelle für eine andere Schneidtechnik, wie etwa Laserschneiden, stehen, stattdessen aber eine Schneidanlage suchen, die einfach und wirtschaftlich ist.

Die Anwender sieht Weber in erster Linie in der Metallbearbeitung. Zwei Baureihen hat Hezinger dafür bereits im Programm. Zum einen die Hezinger-Waterline und zum anderen die Hezinger-Duoline. Derzeit arbeiten die schwäbischen Maschinenentwickler auch an einer 3D-Anlage mit Doppelköpfen, die zusätzlich mit einem Plasmakopf ausgestattet ist. Eine solche Maschine wird im Herbst 2011 erstmals bei einem Hezinger-Kunden stehen.

Die Wasserstrahlschneidanlagen sind nach besten Hezinger-Erfahrungen konzipiert und werden von einem italienischen Fertigungspartner nach Vorgaben aus Kornwestheim gebaut. An den Kunden werden diese Maschinen dann mit der kompletten Ausstattung, bestehend aus Wasserstrahlschneidtisch, der Hochdrucktechnik und dem Schneidstoff- und Wassermanagement geliefert.

Schneidköpfe kommen ausschließlich von bewährten Lieferanten

Die Schneidköpfe kommen dabei ausschließlich von bewährten Lieferanten wie KMT und die entsprechende Software von Lantek. „Mit der Auswahl der Komponentenlieferanten haben wir sichergestellt, dass einerseits bekannte Spitzenprodukte zum Einsatz kommen und andererseits auch der Service direkt von Lieferanten geleistet werden kann“, konstatiert Weber.

Die Wasserstrahlschneidemaschinen, von denen bereits 12 Anlagen im Markt platziert wurden, arbeiten mit Drücken von 3800 bis 4100 bar, wenn gewünscht auch mit 6000 bar und können Blechdicken bis 150 mm Dicke schneiden.

Dafür, dass der Startschuss für die Hezinger-Wasserstrahlschneidmaschinen erst 2010 gefallen ist, hat das Unternehmen, wie oben bereits genannt, 12 Anlagen installiert und weitere stehen bereits in den Startlöchern.

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