Laserschneiden/Laserschweißen Hochflexible Laseranlagen schaffen Effizienz

Redakteur: Stéphane Itasse

Um wachsende Anforderungen an die Produktherstellung erfüllen zu können, müssen Fertigungsprozesse optimiert werden. „Hier wird der Laser zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil“, sagt Dr. Jörg Lässig, Geschäftsführer von Sitec, „denn er ermöglicht die automatisierte Fertigung hochwertiger Qualitätsprodukte bei gleichzeitig effizientem und nachhaltigem Energie- und Materialeinsatz.“

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Diodenlaser von Laserline werden beispielsweise in der Automobilherstellung zum Schweißen von Aluminiumteilen eingesetzt. (Bild: Lasys)
Diodenlaser von Laserline werden beispielsweise in der Automobilherstellung zum Schweißen von Aluminiumteilen eingesetzt. (Bild: Lasys)

Wie effizient Lasersysteme und –anlagen arbeiten, ist eines der Themen der Lasys 2012, Internationale Fachmesse für Laser-Materialbearbeitung. Sie öffnet vom 12. bis 14. Juni 2012 auf dem Stuttgarter Messegelände zum dritten Mal ihre Tore.

Laser-Anwender im Fokus der Lasys 2012

Die Lasys 2012 richtet sich an Anwender und Anbieter der Lasermaterialbearbeitung. Sie ist branchen- und zugleich materialübergreifend ausgerichtet, was sie einzigartig in der Messelandschaft macht. „Für Sitec als Lasermaschinenhersteller ist die Lasys eine hervorragende Plattform um neue Kunden zu gewinnen. Hier treffen wir auf Partner mit anspruchsvollen Laseraufgaben aus den unterschiedlichsten Branchen“, so Dr. Lässig.

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Was den Lasermarkt angeht, so „werden die Vorkrisen-Spitzenresultate aus 2008 von unseren Mitgliedsfirmen noch nicht gänzlich wieder erreicht, trotz des sprunghaften Anstiegs der Produktionswerte in 2010 um gut die Hälfte gegenüber 2009“, berichtet Gerhard Hein, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Laser und Lasersysteme im VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.) , dem neuen ideellen Träger der Lasys. Doch das im Laseranlagenbau verbuchte Auftragseingangsvolumen von 2010 habe sich Hein zufolge gegenüber dem Produktionsgeschehen noch wesentlich dynamischer entwickelt und erlaube in Form von Auftragsbestand einen anhaltend positiven Ausblick auf das Jahr 2011.

Lasermaschinen erschließen immer neue Aufgabengebiete

Der Laser hat als hochwertiges universelles Werkzeug in den vielfältigsten Aufgabengebieten Einzug gehalten, ob Laser-Makro- oder Mikrobearbeitung, ob es um das Schneiden, Schweißen, Bohren, Beschriften, Markieren oder Strukturieren von unterschiedlichsten Materialien geht. „Und er generiert nach wie vor stetig neue Anwendungen“, sagt Hein.

Betrachtet man die Effizienz- und Kostenbilanz von Lasern beziehungsweise Lasersystemen und -anlagen, so weist der Geschäftsführer darauf hin, dass hier der gesamte Fertigungsprozess einbezogen werden müsse. „Zwar kann der elektrische Wirkungsgrad der isoliert betrachteten Strahlquelle hinter dem eines alternativen Verfahrens zurückbleiben“, argumentiert Hein, „doch führt ein ressourcenschonend optimierter Materialeinsatz oder der aufgrund verbesserter Bauteilqualität mögliche Wegfall bestimmter Prozessschritte zu wettbewerbsfähigen Prozesswirkungsgraden und günstigen Gesamtkosten pro Bauteil – abgesehen von hohen Prozessgeschwindigkeiten und hoher Flexibilität sowie neuen Produktdesigns, die mit dem Laser erst machbar sind.“

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