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Buchtipp

Hochleistungsnetzwerk Deutschland

| Redakteur: Udo Schnell

„Eine technologische oder organisatorische Neuheit ist nur dann innovativ, wenn sie im rechten Moment auf ein passendes Umfeld trifft: Innovationen brauchen Strukturen“, betont Bildungsministerin Annette Schavan in ihrem Beitrag zum Buch „Hochleistungsnetzwerk Deutschland – Wertschöpfung und Wohlstand für die Zukunft", herausgegeben von Klaus Spitzley.

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Klaus Spitzley (Hrsg.): Hochleistungsnetzwerk Deutschland – Wertschöpfung und Wohlstand für die Zukunft, Murmann Verlag, Hamburg 2012, 320 Seiten, ISBN: 978-3-86774-215-3, 29,90 Euro.
Klaus Spitzley (Hrsg.): Hochleistungsnetzwerk Deutschland – Wertschöpfung und Wohlstand für die Zukunft, Murmann Verlag, Hamburg 2012, 320 Seiten, ISBN: 978-3-86774-215-3, 29,90 Euro.
( Bild: Murrmann )

Immer neue und flexible Strukturen zu schaffen, zeichnet auch das Handeln des Erfolgsunternehmers Manfred Wittenstein aus: Sein jahrelanger Erfolg beruht nicht zuletzt auf dem Bestreben, branchen-, gesellschafts- und kulturübergreifende Hochleistungsnetzwerke zu bilden. „Unser Land braucht Unternehmer wie Wittenstein“, würdigt Bundeskanzlerin Angela Merkel sein Wirken. Das Buch versammelt 18 Beiträge von berühmten Weggefährten, Kollegen und Zeitgenossen Wittensteins. Sie analysieren Wittensteins Leitgedanken und zeigen anhand konkreter Beispiele die Bedeutsamkeit von Hochleistungsnetzwerken für ein innovationsstarkes Deutschland auf.

Hochleistungsnetzwerke eröffnen Chancen für die Industrie

So zeigt Siemens-Vorstand Siegfried Russwurm am Beispiel erfolgreicher Open-Innovation-Prozesse auf, welche Fähigkeiten und Chancen der Industrie in einem Hochleistungsnetzwerk zukommen. BDI-Präsident Hans-Peter Keitel erläutert das wichtige Zusammenspiel zwischen Wirtschaft und Politik, indem er die soziale Marktwirtschaft als gemeinsamen Nenner hervorhebt. „Das Finanzsystem ist in die Knie gegangen, weil es zum Kasino verkommen war“, provoziert Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Er analysiert die Ursachen, die ein weltweites System zu Fall bringen konnten, und zeigt Wege für die Zukunft der Finanzmärkte auf.

Eckard Minx, Vorsitzender des Vorstands der Daimler-und-Benz-Stiftung, beschreibt Netzwerke als „Masken komplexer Systeme“, die „sich ihrer Natur nach der vollständigen Erfassung entziehen“. Minx verdeutlicht, dass sich das „Netzwerk Deutschland“ aufgrund gesellschaftlicher, politischer und ökonomischer Prozesse ständigen Umbrüchen ausgesetzt sieht, und sucht Antworten auf die Frage, welche Bedingungen für zukunftsorientiertes Denken geschaffen werden müssen.

Mit weiteren Beiträgen von Christian Abegglen, Norbert Berthold, Hans-Jörg Bullinger, Peter Felixberger, Hans-Jürgen Frank, Wolfgang Franz, Ronald Gleich, Reinhard F. Hüttl, Henning Kagermann, Berthold Leibinger, Jürgen Leohold und Thomas Lindner.

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