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Messeduo 2016 Hochsaison fürs Montieren und Kleben

| Autor: Simone Käfer

Auch in diesem Jahr finden sich die Anbieter von Montage­komponenten und Klebstofftechnik wieder in Stuttgart ein. Die Spezialmessen für Montage-, Handling- und Klebstofftechnik wollen zu ihren Jubiläen mit neuen Konzepten verführen.

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Für die Motek hat sich Veranstalter Schall viel vorgenommen: eine Lightweight-Area, einen fast heimlichen Fokus auf Robotik, das Zukunftsthema Industrie 4.0 sowie einen Messeaufbau, der einer Prozesskette gleichen soll.
Für die Motek hat sich Veranstalter Schall viel vorgenommen: eine Lightweight-Area, einen fast heimlichen Fokus auf Robotik, das Zukunftsthema Industrie 4.0 sowie einen Messeaufbau, der einer Prozesskette gleichen soll.
(Bild: P.E. Schall)

Sie ist nun 35 Jahre alt, hat sich vor zehn Jahren einen Partner und vergangenes Jahr Nachwuchs zugelegt. Die Motek ist eine spezialisierte Messe und doch füllt sie inzwischen fast alle Hallen, die das Stuttgarter Messegelände zu bieten hat – und an den Stellen, die sie nicht bestückt, hat sich die Bondexpo etabliert. Laut dem Projektleiter des Messegespanns, Rainer Bachert, haben sich zur Motek mehr als 900 Aussteller und zur Bondexpo rund 100 Unternehmen und Anbieter angemeldet.

Praxisorientierte Branchenplattform mit Entscheiderbesuchern

Veranstalter P. E. Schall sieht die Motek als strikt praxisorientierte Informations-, Kommunikations-, Business- und Branchenplattform, die den Blick über den Tellerrand hinaus öffnet, um die Produktionsphilosophie entlang der Automatisierungs- und Digitalisierungsstrategie Industrie 4.0 in Form von Komponenten, Baugruppen, Teilsystemen und Komplettlösungen realitätsnah darstellen zu können. Gleichzeitig hat man es auf eine neue Zielgruppe abgesehen: Die Entscheider sollen nach Stuttgart kommen. So weit lassen es zumindest die Pressemeldungen verlauten. Wie weit der Veranstalter beziehungsweise die Aussteller dieses Konzept umsetzen können, wird sich Anfang Oktober zeigen.

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Zur Umsetzung des Ziels sind drei Schwerpunkte geplant: eine Lightweight-Area, das altbekannte Industrie-4.0-Thema und eine Application-Road.

Von Leichtbau, Robotern, Industrie 4.0 und einer Messe als Prozesskette

Leichtbau in der Praxis ist ein wichtiges Thema in der Montage- und Handhabungstechnik. Die Lightweight-Area zieht sich über Motek und Bondexpo und befasst sich mit Themen von Rohmaterialfertigung über Bauteilproduktion bis hin zur Montage-, Verbindungs-/Füge- und Prüftechnik. Hier schickt der Veranstalter gleich sein jüngstes Zugpferd ins Rennen: Natürlich ist an eine Produktion ohne Roboter kaum noch zu denken. Daher soll der Leichtbauschwerpunkt auch gleich „ein Eldorado für den massiven Einsatz von Robotern und deren Peripherie” sein. Die Lightweight-Area wird an der Schnittstelle zwischen Motek und Bondexpo mit dem Lightweight-Themenpark realisiert, unter anderem mit dem Cluster Leichtbau der Hochschule Landshut.

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