Decker Anlagenbau Höhere Flexibilität beim Eloxieren dekorativer Karosserieelemente

Redakteur: Josef-Martin Kraus

Decker, Berching, rüstet das westfälische Werk Plettenberg von Dura Automotive Systems mit einer Eloxal-Anlage aus. Damit stellt der US-amerikanische Automobilzulieferer hochglänzende, satinierte und schwarzfarbige Oberflächen für dekorative Karosserieelemente her.

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Die Anforderungen der Automobilhersteller an dekorative Karosserieelemente werden immer modellspezifischer.
Die Anforderungen der Automobilhersteller an dekorative Karosserieelemente werden immer modellspezifischer.
(Bild: Decker)

Die Entscheidung zugunsten des Anlagenherstellers Decker sei aufgrund der Qualität, der Sicherheitsstandards sowie der niedrigen Betriebskosten gefallen, heißt es. Dennoch bleiben Konzeption und Bau der Anlage aufgrund der Anforderungen und Fristen eine Herausforderung. So betrug die Zeitspanne zwischen Auftragsvergabe und Vorabnahmen lediglich zehn Monate.

Mehr Flexibilität beim Eloxieren filigraner Bauteile

Der Aufbau der 80 m langen, 12 m breiten und 9 m hohen Eloxalanlage beginnt im Juli 2012. Nach der Inbetriebnahme soll sie im Werk Plettenberg für mehr Flexibilität beim Eloxieren filigraner Bauteile wie Dachzierleisten, Fensterschachtleisten, Fensterführungen und Dachrelings sorgen. Damit will der Automobilzulieferer den steigenden und differenzierter werdenden OEM-Anforderungen besser genügen. Um die Betriebskosten niedrig zu halten, werden energiesparende Motoren, eine effektive Spültechnik und eine Wärmerückgewinnung installiert.

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