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Hohe Ausfallsicherheit bedingt konstruktions- und funktionsoptimierte Dichtelemente

| Redakteur: Josef-Martin Kraus

Werden bei der Maschinen- und Anlagenentwicklung nicht die besten Dichtungen eingesetzt, ist vielleicht der Kostenrahmen eingehalten, das Ergebnis jedoch fragwürdig und im Endeffekt wirtschaftlich sehr risikoreich. Daher warnt der Aussteller GFD auf der Hannover-Messe 2010 vor kurzfristigen Einspareffekten.

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Funktions- und einbauoptimierte Dichtungen, mit denen sich langfristig eine Kosteneinsparung erzielen lässt. Bild: GFD
Funktions- und einbauoptimierte Dichtungen, mit denen sich langfristig eine Kosteneinsparung erzielen lässt. Bild: GFD
( Archiv: Vogel Business Media )

„Im Bereich der Armaturen, Maschinen und Anlagen werden die Anforderungen an die Ausfallsicherheit immer größer“, stellt Herrmann Löbich, Geschäftsführer der GFD-Gesellschaft für Dichtungstechnik mbH, fest. Das macht die Auswahl von Dichtungen für Investitionsgüter nicht einfacher. So kommt zum geforderten Leistungsprofil hinsichtlich Belastbarkeit und Verschleißverhalten, Temperatur- und Chemikalienbeständigkeit eine weitere Anforderung dazu: die Langzeitstabiliät.

Wartungskosten kommen teurer als gute Dichtungen

„Möglichst lange Wartungsintervalle haben mehr Einfluss auf die Kostensituation als etwas günstigere Dichtelemente“, sagt Löbich. „Die Ausfallkosten einer Anlage betragen oft ein Vielfaches der Beschaffungs- und Austauschkosten von Dichtelementen.“

Gerade bei der Handhabung chemisch aggressiver Flüssigkeiten ist ein Dichtungsdefekt problematisch: etwa bei Abfüllmaschinen, Zentrifugen, Bioreaktoren, Dosierpumpen und Extrationsbehältern. Bei diesen Anwendungen würden GFD-Dichtungen „bereits jahrelang mit großem Erfolg“ eingesetzt, berichtet der Geschäftsführer. Der Anwendungsbereich gehe über klassische Anwendungen hinaus.

Dichtungen aus PTFE-Compounds für FDA- und BGA-Zulassungen

Weitere Anforderungen kommen auch aus der Lebensmittel- und Pharmaindustrie, beispielsweise bezüglich der Keimfreiheit und Sterilisierbarkeit. Für diesen Anwendungsbereich zeigt der Aussteller Dichtungen aus Werkstoffen, die nach FDA und BGA zugelassen sind. Darunter befinden sich besonders verschleißfeste PTFE-Compounds.

So ist bei besonders kritischen Sterilanwendungen der Dosierkolben zum Produkt hin vollständig gekapselt. Das Produkt kommt nur mit dem lebensmittelgeeigneten Kunststoff in Kontakt. Die Reinigung oder Sterilisation bei hohen Temperaturen sei für die formstabilen und wasserabweisenden Dichtelemente unproblematisch.

GFD stellt Dichtungen mit Durchmessern von 2 bis 3000 mm her. Damit Anforderungen wie hohe Hitze, extreme Kälte, hohe Gleitgeschwindigkeit und chemisch aggressive Medien beherrschbar bleiben, setzt der Aussteller auf funktionsoptimierte Konstruktionen.

GFD-Gesellschaft für Dichtungstechnik mbH auf der Hannover-Messe 2010: Halle 4, Stand E12

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