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Stahlhandel Hukstahl investiert in die Anarbeitung von Vorprodukten

| Redakteur: Josef-Martin Kraus

Der Stahlhändler Hahn und Keller (Hukstahl) steigt verstärkt in die Anarbeitung von Stahlvorprodukten ein. Zusätzlich zum Handel mit Bandblechen, Quartoblechen, Rohren und Langprodukten will er damit sein zweites Standbein festigen.

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Das Dreifasen-Brennschneiden gehört bereits zum Bearbeitungsspektrum von Hukstahl bei Flachprodukten.
Das Dreifasen-Brennschneiden gehört bereits zum Bearbeitungsspektrum von Hukstahl bei Flachprodukten.
(Bild: Hukstahl)

Das Hukstahl-Portfolio des Unternehmens mit Sitz in Neuhausen soll Halbzeuge, Halbfertigprodukte und Komponenten umfassen. So könne man besser auf die Kundenbedürfnisse eingehen.

Hukstahl-Werk in Bad Waldsee wird dicht gemacht

Dazu baut der mittelständische Stahlhändler seinen Betrieb am Standort Neuhausen bei Stuttgart aus. So wird bereits eine Laseranlage zur Bearbeitung von Rohren in Groß- und Kleinserien aufgestellt. Außerdem sind Investitionen in eine weitere Brennschneidanlage sowie in eine Richtpresse für Bleche und Brennteile geplant. Im Gegenzug schließt Hukstahl im ersten Quartal 2013 das Werk in Bad Waldsee, das 2010 aus der Insolvenzmasse der Gnida Stahl-Formgebung GmbH & Co. KG, Nürtingen, übernommen wurde.

Brennschneiden und Rohr-Laserbearbeitung erfolgen in Neuhausen

Grund dafür sei fehlende Profitabilität, erklärt Joachim Gall, Geschäftsführer des konzernunabhängigen Stahlhandelsunternehmens. „Die Auslastung des Werks in Bad Waldsee ist zwar befriedigend, doch viele Aufträge konnten nur mit Verlust abgearbeitet werden.“

In Bad Waldsee erfolgt bislang die Anarbeitung von Stahlvorprodukten für Kunden in Süddeutschland. Ein Teil der Arbeiten wie das Brennschneiden und die Rohr-Laserbearbeitung wird zukünftig am Standort Neuhausen durchgeführt.

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