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Schuler Forschung

I-Composite 4.0 gestartet

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Den Ausgangspunkt des vernetzten Produktionssystems bildet das additive Faserspritzen, mit dem hochproduktiv die Grundstruktur des Bauteils erzeugt wird. Anschließend werden sehr präzise Faserstränge belastungsgerecht aufgebracht, um die Spitzenlasten im Bauteil aufzunehmen und um gleichzeitig Schwankungen der Bauteileigenschaften durch das Faserspritzen auszugleichen. Bei der anschließenden Harzinjektion und Formgebung in der Presse wird das Werkzeug dann gezielt in seiner Durchbiegung beeinflusst, um die gewünschten Bauteil-Wanddicken zu erhalten.

Durchgängige Qualitätsüberwachung

Eine regelnde Systemintelligenz kann mögliche Schwankungen der Bauteil-Eigenschaften in den nachfolgenden Prozessschritten ausgleichen, um Ausschuss zu reduzieren. Die Fertigungshistorie speichert ein RFID-Chip, der im Bauteil integriert ist. Diese durchgängige Qualitätsüberwachung und die Verknüpfung der Einzelsysteme zu einer selbstregelnden Produktionsanlage im Sinne von Industrie 4.0 soll letztendlich eine ausschussfreie Herstellung ermöglichen.

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Partner in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundprojekt sind neben Schuler das Aachener Zentrum für integrativen Leichtbau (AZL) der RWTH Aachen, Apodius GmbH, Broetje Automation Composites GmbH, Frimo Sontra GmbH, ID-Systec GmbH, Institut für Kunststoffverarbeitung in Industrie und Handwerk (IKV), Siemens AG und Toho Tenax Europe GmbH.

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