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8. Anwendertreff Maschinensicherheit Im direkten Austausch mit Safety-Experten

| Autor: Ute Drescher

Erstmals haben die Teilnehmer des Anwendertreffs Maschinensicherheit die Möglichkeit, aktiv am Programm mitzuwirken. Die Konferenz findet am 30. September statt.

Bremst die Maschinenrichtlinie die Konstruktion aus? Diese Frage stellt Sicherheitsexperte Matthias Schulz auf dem diesjährigen Anwendertreff Maschinensicherheit.
Bremst die Maschinenrichtlinie die Konstruktion aus? Diese Frage stellt Sicherheitsexperte Matthias Schulz auf dem diesjährigen Anwendertreff Maschinensicherheit.
(Bild: J. Untch / Vogel Communications Group GmbH & Co. KG)

Die Vorbereitungen für den 8. Anwendertreff Maschinensicherheit laufen auf Hochtouren. Im Corona-Jahr 2020 steht die Durchführung einer Präsenz-Veranstaltung vor ganz besonderen Herausforderungen. Besonderes Augenmerk lag daher neben der Programmerstellung auf der Erarbeitung eines umfassenden Hygienekonzepts, das die die Konferenz am 30. September vor Ort möglich macht.

Mit Lösungen nach Hause fahren

Darüber hinaus wurde auch das Konzept der Veranstaltung modernisiert. Interaktive Sessions, offen Diskussionsrunden und Workshops mit Schulungscharakter rücken den Teilnehmer noch stärker in den Mittelpunkt der Konferenz, um der Tatsache Rechnung zu tragen, das interaktiv vermitteltes Wissen weitaus besser erinnert wird, als frontal vermitteltes. Darüber hinaus bietet diese Veranstaltungsform den Teilnehmern die Möglichkeit, individuelle Problemstellungen in kleiner Runde mit erfahrenen Safety-Experten und -Praktikern zu erörtern und im Idealfall mit konkreten Lösungsansätzen wieder nach Hause zu fahren.

So lernen die Teilnehmer im CE-Canvas Workshop mit dem Certified Machinery Safety Expert Dirk Leitsch eine Methode zur CE-Kennzeichnung kennen, die sich auf die eigenen Projekte anwenden lässt. Sie haben die Gelegenheit, anhand eines konkreten Anwendungsbeispiels Teile des Prozesses mit dieser Methode selbst zu erarbeiten und die Ergebnisse im Anschluss zu diskutieren.

In dem offenen Workshop „Funktional sichere Kommunikation und Industrie 4.0 – wie passt das zusammen?“, das als Barcamp durchgeführt wird, können die Teilnehmer Anforderungen an die funktional sichere Kommunikation der Zukunft formulieren. Referent Dr. Max Walter ist u.a. Leiter der Arbeitsgruppe „Profisafe Technik“ bei Profibus & Profinet International (PI) und der gemeinsamen Arbeitsgruppe „OPC UA Safety“. So können diese Anforderungen in die Spezifikation OPC UA Part 15: Safety einfließen, die gerade weiterentwickelt wird.

Risiko einer RFID-Maschine beurteilen

In den Safety Classes am Nachmittag vermitteln erfahrene Referenten vor allem Praxiswissen. So wird Michael Flesch, FS Engineer (2071/09) für die Maschinensicherheit, mit den Teilnehmern anhand einer Schreib-Lesestation eine Risikobeurteilung durchführen. Ziel ist es, die Lebensphasen der Maschine festzulegen und dabei die Tätigkeiten des Anwenders zu untersuchen, um dann die Gefahren festzulegen, entsprechende Schutzziele zu definieren und die Schutzeinrichtungen an der Maschine zu bestimmen. In einer weiteren Safety Class geht es um die Bedeutung der Industrial Security für die Safety im Zusammenhang mit der Betriebsartenwahl. Referent für diese Kurz-Schulung ist Safety-Experte Christian Baumeister von Pilz.

Hier geht's zum Programm und zur Anmeldung.

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