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Lohnfertigung

In fünf Schritten den Umsatz verdoppeln

| Autor/ Redakteur: Ferdinand Ranzinger / Jürgen Schreier

Das Internet bietet Zulieferern zahlreiche Möglichkeiten für Vertrieb und Marketing. Doch nicht alles führt auch zum Erfolg. Einer, der es wissen muss, ist Daniel Störzner von der LCP GmbH. Sein Unternehmen, das auf Laserpräzisionsbearbeitung spezialisiert ist, ist auch mit Hilfe des Internet in den letzten Jahren um fast das Doppelte gewachsen.

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LCP fertigt mit einem breiten Spektrum an Lasertypen an zwei Standorten Präzisionsbauteile und Halbzeuge nach Kundenvorgaben.
LCP fertigt mit einem breiten Spektrum an Lasertypen an zwei Standorten Präzisionsbauteile und Halbzeuge nach Kundenvorgaben.
( Bild: Andreas Vitting )

LCP steht für Laser, Cut, Processing. Das Thüringer Unternehmen ist seit 1993 im Markt und hat sich auf Laserpräzisionsbearbeitung metallischer und nichtmetallischer Werkstoffe spezialisiert. Mit Hilfe eines breiten Spektrums an Lasertypen und -technologien fertigt es an zwei Standorten Präzisionsbauteile und Halbzeuge nach den Anforderungen seiner Kunden. Diese kommen unter anderem aus der Elektroindustrie, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt, Automobilbranche und dem Anlagenbau.

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Das Ziel: Kunden gewinnen, Maschinen auslasten

2007 hatte die LCP GmbH eine Größe von etwa 30 Mitarbeitern erreicht, die einen Jahresumsatz von rund 2 Mio. Euro erwirtschafteten. Die Aufträge, die über Mund-zu-Mund-Propaganda hereinkamen, reichten nun nicht mehr aus, um die teuren Anlagen kontinuierlich auszulasten. Die Zeit war reif, neue Wege im Vertrieb einzuschlagen.

Auf die Empfehlung eines seiner Kunden hin, sah sich Störzner damals Techpilot an, ein Online-Netzwerk für Zulieferer und Einkäufer, das ausdrücklich auf die Fertigungsindustrie spezialisiert ist. Dort führen mehr als 9.000 Einkäufer jährlich 90.000 Lieferantenrecherchen durch und stellen Angebotsanfragen für über 25.000 Zeichnungsteile ein. Die intelligente Software findet dafür passende Zulieferer. Sie gleicht wesentliche Parameter einer Anfrage mit den Technologieschwerpunkten und Fertigungsmöglichkeiten der registrierten Anbieter ab.

Dazu werden auch Angaben wie Werkstückabmessung, Material, Losgrößen oder benötigte Zertifizierungen berücksichtigt. Am Ende dieses automatisierten Prozesses erhalten Einkäufer eine Liste möglicher Lieferanten, aus denen sie einzelne Unternehmen gezielt auswählen und anfragen können. Orientierung bietet dabei das ausführliche Firmenprofil, mit dem sich jeder Zulieferer auf Techpilot vorstellt.

Schritt 1: Sich dort präsentieren, wo der Markt ist

Heute ist die LCP noch in einigen anderen Lieferanten-Verzeichnissen und Portalen für die Auftragsfertigung registriert. Als entscheidend erachtet es der Geschäftsführer jedoch, dass sich sein Unternehmen im Internet so präsentieren kann, wie es ist – also ohne in ein allzu starres Raster gepresst zu werden. Die Plattform sollte vielfältige Möglichkeiten bieten, das eigene Unternehmen mit seinem gesamten Leistungsspektrum und seinen speziellen Wettbewerbsvorteilen darzustellen.

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