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Euroblech 2018

Inbetriebnahme von Pressen offline simulieren und optimieren

| Redakteur: Victoria Sonnenberg

ABB demonstriert auf der Euroblech mit der Software Robot Studio, wie bei Pressen die Dauer für Inbetriebnahmen sowie kostenintensive Verzögerungen bei der Umstellung der Produktion auf neue Produkte reduziert werden können.

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Die ABB-Lösung nutzt modernste Bildverarbeitungstechnologie mit hochpräzisem und strukturiertem Weißlicht, um gefertigte Teile schnell und präzise zu vermessen und sie dann mit ihren ursprünglichen CAD-Zeichnungen zu vergleichen.
Die ABB-Lösung nutzt modernste Bildverarbeitungstechnologie mit hochpräzisem und strukturiertem Weißlicht, um gefertigte Teile schnell und präzise zu vermessen und sie dann mit ihren ursprünglichen CAD-Zeichnungen zu vergleichen.
( Bild: ABB )

Die Inbetriebnahme neuer Pressenlinien war schon immer ein äußerst zeitaufwendiger Vorgang, bei dem Zeit für die Konstruktion, Programmierung und Synchronisierung von Pressen, Robotern, Formen, Werkzeugen und Materialfluss eingeplant werden muss. Die virtuellen Werkzeuge in Robot Studio zur Inbetriebnahme können helfen, diese komplexen Interaktionen offline zu simulieren und zu optimieren, sodass die laufende Produktion nicht unterbrochen wird und neue Linien schneller und ohne unliebsame Überraschungen realisiert werden können.

Roboter mit Zusatzachse für die Pressenautomatisierung

Der neue IRB 760FX, ein Roboter mit Zusatzachse für die Pressenautomatisierung, bietet Kunden eine um 15 bis 20 % höhere Produktivität und einen Durchsatz von bis zu 14 Teilen pro Minute. Die Zusatzachse des IRB 760FX besteht aus Kohlestofffasern, wodurch sie besonders steif und leicht ist. Das Ergebnis ist ein Roboter zur Pressenautomatisierung, der nicht nur schneller arbeitet, sondern auch Wiederholgenauigkeit, Belastbarkeit und Flexibilität bieten soll.

Mit 3D-Qualitätsprüfsystem Teileprüfung automatisieren

Die Verschiebung hin zu kleineren Mengen mit größerer Vielfalt stellt eine Herausforderung für herkömmliche Qualitätskontrollprozesse dar, die bisher für die Prüfung großer Mengen desselben Produkts konzipiert waren. Auf der Euroblech zeigt ABB ein flexibles 3D-Qualitätsprüfsystem, mit dem sich die Teileprüfung an die neue Vielfalt von Produktvarianten anpassen lässt. Darüber hinaus lässt sich mit dieser Technologie auch eine bisher manuell durchgeführte und fehleranfällige Teileprüfung automatisieren.

Die ABB-Lösung nutzt modernste Bildverarbeitungstechnologie mit hochpräzisem und strukturiertem Weißlicht, um gefertigte Teile schnell und präzise zu vermessen und sie dann mit ihren ursprünglichen CAD-Zeichnungen zu vergleichen.

Neben einer automatisierten Stichprobenprüfung eigne sich die ABB-Lösung auch für eine in den Produktionsprozess integrierte 100-%-Prüfung. Dies ist ein erheblicher Fortschritt gegenüber der Stichprobenprüfung zufällig ausgewählter Teile zur statistischen Qualitätskontrolle nach Abschluss der Fertigung. Ein Ansatz, bei dem Fehler früher erkannt und die Ursachenquelle im Produktionsprozess leichter auszumachen ist.

Die 100-%-Prüfung ermöglicht es, die Produktqualität zu verbessern und den Ausschuss zu reduzieren. Durch die Digitalisierung des Prozesses wird zudem die Qualität dokumentiert. So können beispielsweise Automobilzulieferer nachweisen, dass ihre Produkte den hohen Anforderungen der Hersteller entsprechen.

ABB auf der Euroblech: Halle 27, Stand E128

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