Durit auf der Tube 2018

Laser Cladding für die Reparatur und Fertigung von Werkzeugen

| Redakteur: Frauke Finus

Zu den Merkmalen des Laser Cladding gehört die Bandbreite der Schichtdicken. Ohne Weiteres können Stärken zwischen 0,2 bis 5 mm mit hohen Aufbauraten und besonderer Dichte erreicht werden.
Zu den Merkmalen des Laser Cladding gehört die Bandbreite der Schichtdicken. Ohne Weiteres können Stärken zwischen 0,2 bis 5 mm mit hohen Aufbauraten und besonderer Dichte erreicht werden. (Bild: Durit)

Durit, Hersteller von Präzisionswerkzeugen und Konstruktionsteilen aus Hartmetall, zeigt auf der Tube unter anderem Laser Cladding.

Ein zentrales Thema auf dem Stand von Durit ist Laser Cladding. Ein modernes Verfahren, das vor allem für die Reparatur und Fertigung von Werkzeugen sowie als Verschleißschutz und zur Bildung von Funktionsschichten zur Anwendung kommt. Heinz-Achim Kordt, Konstruktionsleiter des Wuppertaler Unternehmens, fasst die Vorteile des vielseitigen Laserauftragsschweißen zusammen: „Ein wichtiges Argument für den Einsatz ist für uns die hohe Präzision, mit der wir Beschichtungen auch partiell auftragen können. Gerade Werkzeuge, deren Bestandteile im Produktionsprozess unterschiedlich starken Beanspruchen ausgesetzt sind, lassen sich mithilfe von Laser Cladding genau dort gezielt schützen, wo Verschleiß und Korrosion tatsächlich auftreten. Dabei haften unsere Antiverschleiß-Beschichtungen dank der schmelzmetallurgischen Verbindung mit dem Trägermaterial exzellent und sind damit perfekt für die hohen Prozessgeschwindigkeiten in der Industrie geeignet.“

Beschichtung erhöht Standzeiten

Zu den Merkmalen des Laser Cladding gehört die Bandbreite der Schichtdicken. Ohne Weiteres können Stärken zwischen 0,2 bis 5 mm und mehr mit hohen Aufbauraten und besonderer Dichte erreicht werden, wie Durit mitteilt. Darüber hinaus sei es problemlos möglich, unterschiedliche Beschichtungsstoffe zu kombinieren, um extrem belastbare Sandwich-Strukturen zu erhalten. Und: Die Arbeit mit dem Laser überzeuge nicht nur durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. So lägen die Standzeiten von verschleißanfälligen Komponenten nach einer Beschichtung mit gehärtetem Stahl deutlich höher.

Nanostruktur im Schichtaufbau im Kampf gegen den Verschleiß

Aktuell zur Messe stellt Durit außerdem eine innovative PVD-Beschichtung für den Verschleißschutz vor. Da die meisten Werkzeuge im industriellen Produktionsprozess mit stetig wachsenden Anforderungen fertig werden müssen, sei dringend Abhilfe gefragt. So treten beispielsweise beim Umformen häufig Kaltaufschweißungen auf, die durch Reibung hervorgerufen werden und die Haltbarkeit von Werkzeugen stark beeinträchtigen, wie es heißt. Um dieses Problem auf befriedigende Weise zu lösen, komme jetzt das extrem harte Hardinite zum Einsatz.

Die Voraussetzung für die nachhaltige Wirkung im Kampf gegen Verschleiß und Überbeanspruchung schaffe eine Nanostruktur im Schichtaufbau, die dem Oberflächenfinish eine außerordentliche Widerstandskraft verleihe. Und das bei einer minimalen Schichtstärke von gerade einmal 2 bis 5 µm, wie es weiter heißt.

Durit auf der Tube 2018: Halle 9 Stand B34

Weitere Meldungen zur Tube finden Sie in unserem Special.

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