Feintool

Die richtigen Werkzeuge verbessern die Feinschneidproduktion

| Autor / Redakteur: Stefan Diepenbrock / Frauke Finus

Beim Werkzeugkonzept von Feintool wird das Bauteil nicht komplett geschnitten, sondern nur bis auf wenige Stellen, an denen es noch am Streifen angebunden bleibt. So wird es mit dem Streifen weiter transportiert, im nächsten Schritt ausgedrückt.
Beim Werkzeugkonzept von Feintool wird das Bauteil nicht komplett geschnitten, sondern nur bis auf wenige Stellen, an denen es noch am Streifen angebunden bleibt. So wird es mit dem Streifen weiter transportiert, im nächsten Schritt ausgedrückt. (Bild: Feintool)

Kostendruck, Leichtbau, wirtschaftliche Produktion hoher Volumina: Diese Themen bewegen aktuell nicht nur die Automobilindustrie. Feintool bietet eine Lösung: innovative Werkzeuge. So lassen sich immer komplexere Teile immer effizienter produzieren.

Schneller, komplexer, kostengünstiger: Diesen Spagat müssen etwa Automobilzulieferer hinbekommen – Feintool ermöglicht dies mit seinen Werkzeugen. Ein großes Thema ist der steigende Kostendruck, der sich von OEMs durch die ganze Lieferkette bis hin zum Teilelieferanten zieht. In dieser Situation gilt: Je schneller Unternehmen produzieren können, desto besser. Feintool hat dafür mit seinen Pressen bereits neue Geschwindigkeiten realisiert. Die XFT1500 Speed schafft bis 200 Hub pro Minute – allerdings unter einer wichtigen Bedingung: Wenn sie mit dem richtigen Werkzeug läuft!

Patentiertes Werkzeugkonzept hilft Zeit zu sparen

Presse und Werkzeug müssen bestmöglich aufeinander abgestimmt sein. Feintool hat dafür das patentierte Werkzeugkonzept Speed entwickelt. Hier wird das Teil nicht komplett geschnitten, sondern nur bis auf wenige Stellen, an denen es noch am Streifen angebunden bleibt. So wird es mit dem Streifen weiter transportiert, im nächsten Schritt ausgedrückt und über ein Förderband aus dem Werkzeug gebracht. Dadurch landen die Teile nicht im Werkzeugraum und müssen dort weder ausgeblasen noch ausgeräumt werden. Kunden gewinnen damit vor allem eines: Zeit. Dieser Zeitgewinn ist wichtig, weil Feinschneidteile immer komplexer werden – und ihre Produktion somit anspruchsvoller.

Um eine schnelle und kostengünstige Produktion zu garantieren, hat Feintool innovative Kreistransfer- und Quertransferwerkzeuge entwickelt. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass möglichst viele Prozessschritte – zum Beispiel Entgraten und Umformen – ins Werkzeug integriert werden. Dies geschieht „out of strip“, also außerhalb des Streifens. Dafür werden auf einem Streifen gleichzeitig zwei exakt gleiche Teile ausgeschnitten, die jeweils nach links und rechts zum nächsten Prozessschritt transferiert werden. Hier findet wieder gleichzeitig auf beiden Seiten die exakt gleiche Operation statt. Durch die Symmetrie und die Synchronität der Aktionen heben sich die Kräfte auf und Kippmomente werden vermieden.

Das passende Werkzeug entwickeln und fertigen

Feintools fast 60-jährige Erfahrung im Feinschneiden sorgt dafür, für jedes Teil und jede Presse das richtige Werkzeug zu finden. Der Vorteil: Feintool vereint dafür alle Kompetenzen bei sich im Haus. So können die Feinschneidexperten ihre Kunden über den gesamten Prozess der Teileentwicklung hinweg betreuen: unter anderem mit Simulationen, 3D-Druck-Musterteilen und Prototyping. Das Bestreben ist dabei stets, ein fertigungsgerechtes Design zu finden: Die Kunden erhalten ein Teil, das ihren Ansprüchen genügt und sich möglichst kostengünstig herstellen lässt. Dafür entwickelt und baut Feintool anschließend das passende Werkzeug.

Feintool begleitet dabei den gesamten Prozess: Feintool erprobt das Werkzeug, betreut die Inbetriebnahme sowie das Hochfahren der Produktion vor Ort und unterstützt auch gerne bei der Instandhaltung. All das macht Feintool gemäß einem Anspruch: Wir bieten nicht nur ein Werkzeug, sondern eine Partnerschaft – das heißt Service von der Teilezeichnung bis zur Instandhaltung.

Feintool auf der Blechexpo 2017: Halle 8, Stand 8513

Feintool trotzt dem Frankenschock

Feinschneiden

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08.03.17 - Die Feintool AG, Lyss (Schweiz), blickt auf ein erfreuliches Geschäftsjahr zurück: Der Umsatz wuchs 2016 im Vergleich zum Vorjahr in Lokalwährung um knapp 6 % auf 552 Mio. Schweizer Franken, wie der Feinschneidspezialist am Mittwoch mitteilt. Auch für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen ein Wachstum. lesen

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