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Induktive Kopplersysteme übertragen flexibel Daten und Energie

| Redakteur: Bernhard Kuttkat

In der flexiblen Automation müssen Sensoren und Aktoren den Bewegungen der Maschine folgen können. Eine feste Verdrahtung der Sensoren ist dabei zumeist störend. Kontaktierungen und Kabel können den Bewegungen nur eine begrenzte Zeit standhalten und so kommt es häufig durch frühzeitigen Verschleiß zum Bruch der Verbindungen. Wie es anders geht, demonstriert Balluff in Hannover auf der EMO 2011.

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Selbst ein Feldbusanschluss mit bidirektionaler Übertragung von bis zu 16 Sensoren lässt sich mit dem entsprechenden BIC-Kopplersystem realisieren. Bild: Balluff
Selbst ein Feldbusanschluss mit bidirektionaler Übertragung von bis zu 16 Sensoren lässt sich mit dem entsprechenden BIC-Kopplersystem realisieren. Bild: Balluff
( Archiv: Vogel Business Media )

Abhilfe versprechen die neuen induktiven Kopplersysteme BIC im robusten M30-Gehäuse aus Edelstahl in der Schutzart IP 67 für die berührungslose Energie- und Datenübertragung, so Balluff. Wie es weiter heißt, bestechen sie unter anderem durch ein besonders günstiges Preis-Leistung-Verhältnis und eine hohe Datenübertragungsgeschwindigkeit. Typische Einsatzgebiete sind beispielsweise Drehtische, austauschbare Stempelkissen und anderes.

Induktive Kopplersysteme überbrücken Luftspalt bis 5mm

Mit den BIC-Systemen lassen sich laut Unternehmen Energie und Signale über einen Luftspalt von bis zu 5 mm sicher, schnell und leistungsoptimiert übertragen. Dabei bieten sie im Vergleich zu bisherigen Lösungen erheblich mehr Energie bei gleicher Bauform. Bis zu 12 W werden übertragen, so dass auf der Remote-Seite 24 V DC und 500 mA für die Sensorik bereitgestellt wird.

Installation und Montage oder auch ein Austausch sind per Plug and Play und komfortablem M12-Steckanschluss an Base- und Remoteeinheit ein Kinderspiel, wird betont. Stets gut sichtbare LED-Anzeigen für Betriebsspannung und Betriebsbereitschaft im Kopf der Einheiten erleichtern die Montage- und Justierung ganz erheblich. Dabei wird es den Anwender sicherlich freuen, dass die Systeme selbst bis zu einem Winkelversatz von 18° bei entsprechender Anpassung des Abstandes ihre Aufgabe erfüllen.

Drei Varianten induktiver Kopplersysteme erhältlich

Gegenwärtig kann der Konstrukteur aus drei verschiedenen BIC-Varianten die für ihn richtige Lösung auswählen. Weitere sind bereits in Vorbereitung. Selbst eine so anspruchsvolle Aufgabe wie ein Feldbusanschluss mit bidirektionaler Übertragung von bis zu 16 Sensoren lässt sich auf diese Weise per IO-Link-Ankopplung bereits heute schon mit dem entsprechenden BIC-Kopplersystem realisieren.

Zusätzliche Voraussetzung dafür ist lediglich ein IO-Link-Sensorhub und ein passender IO-Link-Master. Dies führt Balluff bereits seit längerem in seinem Connectivity- und Networking Programm. Als erste am Markt eignen diese sich sowohl für den Anschluss von Zwei- als auch Dreidrahtsensoren.

Balluff auf der EMO Hannover 2011: Halle 5, Stand D52

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