Connected Enterprise Industrie 4.0 in den Management-Fokus rücken

Autor / Redakteur: Uwe Techt / M.A. Frauke Finus

Feuer, Dampfmaschine oder Mobilität waren einschneidende Stationen in der technischen Entwicklung. Auch heute gilt: Wer sich neuen Technologien öffnet, setzt damit den ersten Schritt in die Erfolgsspur. Je größer die technologischen Möglichkeiten, umso größer wird aber auch das Risiko, dass sich Topmanager auf zu vielen Baustellen bewegen. Sie starten dann oft zu viele Initiativen gleichzeitig und wollen zu viele Herausforderungen gleichzeitig bewältigen – sie verlieren den Fokus.

Im Industrie 4.0 Zeitalter müssen siich Unternehmen bei der Digitalisierung mit komplexen und zeitintensiven Anforderungen an Entwicklungen und Prozesse auseinandersetzen.
Im Industrie 4.0 Zeitalter müssen siich Unternehmen bei der Digitalisierung mit komplexen und zeitintensiven Anforderungen an Entwicklungen und Prozesse auseinandersetzen.
(Bild: © Mimi Potter - Fotolia)

Die Entwicklungen der Industrie 4.0 stellen zentrale Faktoren dar, die den zukünftigen Erfolg bereits im Hier und Jetzt beeinflussen. Der Rohstoff „Information“ ist wichtiger denn je, das Connected Enterprise die logische Konsequenz der Verknüpfung von Informationen und Produktionsmöglichkeiten. Um Erfolg durch Information generieren zu können, ist vielerorts ein radikales Umbrechen vorhandener Denkweisen erforderlich. Industrie 4.0, das Projekt Connected Enterprise, wird zum Projekt „Zukunftserfolg“, das neben den vielseitigen weiteren Herausforderungen und Initiativen des Unternehmensalltags fokussiert vorangetrieben werden muss.

Die „Problematik“ neuer Ideen

Warum funktionieren neue Ideen in der Umsetzung oft nicht? Erstens finden Optimierungen nicht selten nur lokal statt, sodass sich auch die Verbesserungsaktivitäten ausschließlich darauf ausrichten. Gleichzeitig bedingen Verbesserungen in einem Bereich vielmals Verschlechterungen in anderen Bereichen. Daraus ergibt sich das zweite Problem: Es entsteht ein zusätzlicher Bedarf an Verbesserungsideen und –initiativen.

Multitasking behindert Fortschritt

Für die Unternehmensentwicklung bedeutet dies, dass Projekte miteinander um Ressourcen und Aufmerksamkeit konkurrieren. Folge ist meist eine suboptimale Besetzung der Projekte mit Ressourcen – als Endergebnis bleibt schädliches Multitasking. Wichtige strategische Arbeiten und Entscheidungen bleiben auf der Strecke. Werden dann auch noch die falschen Zukunftsziele fokussiert oder findet überhaupt keine Fokussierung statt, bleibt ganz schnell auch der wirtschaftliche Erfolg aus.

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