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Industrie 4.0 in der Schweißtechnik am Start

| Redakteur: Peter Königsreuther

Auch in die Schweißwelt dringt die Industrie 4.0 unaufhaltsam vor, sagt Fronius. Damit die Anwender aus diesem Metier den Anschluss an den Smart-Factory-Zug nicht verpassen, hat das Unternehmen entsprechende, neue Systeme Entwickelt.

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Industrie 4.0 macht Produktionsprozesse von Grund auf transparenter, schneller und sicherer. Fronius hat dafür jetzt einige Enabler im Programm, wie es heißt.
Industrie 4.0 macht Produktionsprozesse von Grund auf transparenter, schneller und sicherer. Fronius hat dafür jetzt einige Enabler im Programm, wie es heißt.
( Bild: Fronius )

Industrie 4.0 macht Produktionsprozesse von Grund auf transparenter, schneller und sicherer. Dies ermöglicht es, auch kleine Losgrößen wirtschaftlich und in gleichbleibend hoher Qualität herzustellen. Der Begriff beschreibt eine umfassende Digitalisierung und Vernetzung: Menschen, Computer, Maschinen, Produktionsanlagen, Bauteile, Rohwaren und fertige Produkte sind weltweit miteinander verbunden und können kommunizieren. Möglich ist das durch immer leistungsfähigere Prozessoren, Sensoren und Steuerungen, mit denen sich diese komplexen Systeme zuverlässig beherrschen lassen. Alle relevanten Produkt- und Prozessdaten müssen dafür in digitaler Form vorliegen und allen beteiligten Stationen zur Verfügung gestellt werden. Die Schweißtechnik als zentraler Bestandteil zahlreicher Wertschöpfungsketten spielt dabei eine wichtige Rolle.

Digitale Transformation als Entwicklungsmotor für Schweißsysteme

Auch der Fokus von Stromquellenherstellern verändert sich deshalb: Während jahrzehntelang die Umwandlung von Strom der Schlüssel zum Erfolg war, ist es heute die Digitalisierung des Schweißprozesses. In Zukunft sind Kommunikation, Echtzeit-Datenkontrolle, Datenspeicherung, Cyber-Sicherheit und intelligente Mensch-Maschinen-Interfaces die treibenden Kräfte in der Entwicklung. Software-Tools, die zum Beispiel Parameter optimieren oder Verschleißteile managen, werden eine dominantere Rolle spielen. Die Hardware hingegen rückt in den Hintergrund. Dass sie fehlerfrei funktioniert, ist allerdings nach wie vor Voraussetzung.

Für Fronius ist die digitale Transformation ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie. Vor 20 Jahren brachte der Technologieführer mit der Transpuls Synergic (TPS) die erste voll digitalisierte Stromquelle auf den Markt – und begann bereits einige Jahre später mit der Entwicklung der nächsten Generation. Diese ist seit 2013 als TPS/i verfügbar und besitzt einen Hochleistungsprozessor sowie einen Highspeed-Bus. Damit können Anwender mehr Daten in kürzerer Zeit übertragen – eine wichtige Bedingung für Industrie 4.0. Auch die aktuellen Neuentwicklungen von Fronius Perfect Welding stehen ganz im Zeichen von Vernetzung und Digitalisierung. Anwender profitieren damit von einer schnelleren, flexibleren und deutlich kostengünstigeren Fertigung.

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