Flir Systems Infrarotfenster zur Steigerung der Sicherheit

Redakteur: Carmen Kural

Um das Risiko von Lichtbogenüberschlägen zu minimieren, kann zur Steigerung der Sicherheit ein Infrarotfenster von Flir als Schutzschild zwischen einem Menschen und dem spannungsführenden Betriebsmittel angebracht werden.

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Montage des Flir-Infrarotfensters.
Montage des Flir-Infrarotfensters.
(Bild: Flir Systems)

Für das Infrarotfenster setzt Flir ein spezielles Material auf der Basis von Kalziumfluorit ein. Durch den Breitbandkristall nehmen Kameras Tageslichtbilder ebenso wie Wärmebilder auf, so der Anbieter. Des Weiteren passiere das Licht von Laserpointern und LED- Leuchten ungehindert, sodass bessere visuelle Bewertungen möglich seien. Da die Infrarotfenster sowohl für sichtbares Licht, als auch für kurz-, mittel- und langwellige Infrarotstrahlung durchlässig sind, eignen sie sich auch für die Erstellung von Bild-in-Bild- oder Fusion-Wärmebildern und die Flir-MSX-Technologie, wie es heißt. Bei der MSX-Funktion wird das Wärmebild mit dem Digitalbild der Tageslichtkamera in Echtzeit kombiniert. Daraus sollen klare, detailreiche Wärmebilder für übersichtliche Berichte ohne Stördaten resultieren.

Die Infrarotfenster besitzen Unternehmensangaben zufolge einen sicheren, dauerhaft montierten, schlag- und stoßfesten Stahldeckel, der sich leicht mit einer Hand öffnen lässt. Dabei fixiert eine Befestigungsschraube den festmontierten Deckel des Infrarotfensters. Die Objektiveinheit selbst ist in einen robusten, eloxierten Aluminiumrahmen für den Einsatz im Innen- und Außenbereich eingefasst.

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Die Infrarotfenster gibt es in unterschiedlichen Größen mit einem Durchmesser der Sichtöffnung von 45 bis 89 mm. Die Höchsttemperatur für die Optik beträgt laut Anbieter 1355,6 °C, die maximale Betriebstemperatur liegt bei 260 °C. Die maximale Ausziehfestigkeit gehe von 657 kg (45 mm Sichtdurchmesser) bis 1678 kg (89 mm Durchmesser). Die Gehäuse verfügen über die Schutzklasse IP67 und halten extremer Luftfeuchtigkeit und Schwingungen stand, wie mitgeteilt wird. Die Lichtbogenüberschlagsprüfung nach IEC 62271-200 (KEMA) erfolgte bei 5 kV und 63 kA für 30 Zyklen bei 60 Hz.

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