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Tartler auf der Bondexpo und Fakuma 2018

Innovationen für den optimalen Umgang mit Harz und Härter

| Redakteur: Peter Königsreuther

Auf Bondexpo und Fakuma zeigt Tartler aktuelle Innovationen für die Kunststoffverarbeitung, wie es heißt.Mehrere neue Systemlösungen für die störungsfreie, produktive Verarbeitung von 1K- und 2K-Kunststoffsystemen präsentiere der versierte Anlagenbauer in Stuttgart respektive Friedrichshafen.

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Die Vakuumabfüllanlage Tava 200 F von Tartler sorgt etwa für das störluftfreie Befüllen von 200-l-Fässern mit pastösen oder hochviskosen Fluiden. In Kombination mit dem System Nodopox 200 1K wird die Anlage auf der Fakuma und der Bondexpo zu sehen sein.
Die Vakuumabfüllanlage Tava 200 F von Tartler sorgt etwa für das störluftfreie Befüllen von 200-l-Fässern mit pastösen oder hochviskosen Fluiden. In Kombination mit dem System Nodopox 200 1K wird die Anlage auf der Fakuma und der Bondexpo zu sehen sein.
( Bild: Tartler )

Bei Tartler drehe sich alles um das effiziente und präzise automatische oder manuelle Abfüllen, Mischen, Dosieren und Applizieren technischer Kunststoffe aus den Gruppen der Epoxidharze, Polyurethane und Silikone (Bondexpo in Halle 6, Stand 512) und Fakuma in Halle FW, Stand 70). Auf beiden Messen zeige Tartler seine Vakuumstation Tava 200 F für die Fassabfüllung hochviskoser und pastöser Massen ohne Lufteinschlüsse sowie den universellen Kartuschenmischeraufsatz LC-DCM für die, wie es heißt, dynamische Verarbeitung von 2K-Kunststoffen mit fast allen marktüblichen Kartuschenpistolen. In beiden Fällen handele es sich um echte Innovationen.

Gut, wenn dem Harz die Luft ausgeht...

Um den praktischen Einsatz der halbautomatischen Tava 200 F ins rechte Licht zu rücken, zeigt das Unternehmen die neue Vakuum-Abfüllstation in Kombination mit seiner 1K-Anlage namens Nodopox 200 V, die, wie es weiter heißt, dem volumenregelten Dosieren und Mischen von Epoxiden und Polyurethanen dient. In der Klebstoff- und Dichtmassenproduktion, erklärt Tartler, erfolgt die Verpackung dieser oft hochviskosen Pasten in Spannring-Deckelfässer, die dann komplett in die Misch-, Dosier- und Applikationsanlagentechnik der Verarbeiter eingestellt werden. Dabei lauert jedoch ein Problem: Haben sich bei der herstellerseitigen Befüllung Luftkammern im Material gebildet, so strömt diese „Störluft“ während des Entnahme- und Dosierprozesses in die Dosierpumpe. Das könne den Verarbeitungsprozess so stark beeinträchtigen, das ein Abbruch nötig werde und das komplette System mit Material „gespült“ werden müsse – bis alle Störluft entwichen ist. Dabei kommt es nicht nur zu Materialverlusten, sondern häufig müssen auch Bauteile ausgetauscht werden, betont der Aussteller.

Störluftgefahr schon beim Materialhersteller eliminieren

Die auf der Bondexpo und Fakuma ausgestellte Vakuum-Abfüllanlage Tava 200 F schaffe die Störluftproblematik schon im Stadium der Fassbefüllung beim Materialhersteller aus der Welt. Ausgelegt für 200-Liter-Deckelfässer, ließe sie sich für viele pastöse und hochviskose Fluide nutzen und könne aber auch an andere Gebindegrößen angepasst werden. Als die vier Hauptkomponenten nennt Tartler ein Spannsystem zum Stabilisieren des leeren Fasses, einen speziellen Kombiaufsatz zur synchronisierten Vakuumerzeugung und Befüllung, eine Vakuumpumpe sowie die Steuerung des Systems per Touchscreen. Alles sei auf einem rundum zugänglichen Sockel mit Fass-Zentrierplatte installiert. Das „Laden“ der Station sowie das Ausrichten und Einspannen des Fasses auf der Zentrierplatte erfolgt manuell. Die Vakuumbeaufschlagung des Fasses und das fast gleichzeitige Befüllen hingegen finden automatisiert statt, so Tartler. So ein Fass sei in wenigen Minuten befüllt – frei von Störluft und sofort transportbereit.

Vakuumstation mit Motor-Rondell bedient vier Fässer

Mit der Tava 200 F gebe Tartler den Materialproduzenten die Möglichkeit ihren Kunden zu garantieren, dass sie volle Fässer ohne Lufteinschlüsse erhalten, die eine prozesssichere und ungefährliche (keine Materialspritzer!) Verarbeitung ermöglichen. Ein weiteres Plus folgt aus der Tatsache, dass ohne die Kontamination mit Störluft sich auch die Lagerstabilität verbessert, fügt Tartler an.

Auf beiden Messen erführen die Produzenten, Abfüller und Verpacker pastöser und hochviskoser Medien außerdem, dass es die Konstruktion der Tava 200 F erlaube, die sogenannte Materialeintrittsoberfläche nach dem Anlegen des Vakuums mit unterschiedlichen Materialzuführungen (Lochplatten, Breitstrahl-Einlässe und so weiter) zusätzlich zu optimieren. Störluft aus der Dosierung oder Produktion wird laut Hersteller sofort entfernt, wenn die Förderung des Materials in das evakuierte Fass startet. Für Hersteller, die große Stückzahlen an Deckelfässern befüllen müssen, gebe es die Vakuumstation auch als komplett automatisierte Allroundlösung mit motorisiertem Rondell, auf dem je vier Fässer im Rundlauf befüllt und versiegelt werden.

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