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Jakob-Gruppe

Innovationspreis 2006 ging an unterfränkische Firmengruppe

| Redakteur: Jürgen Schreier

Zum zehnten Mal vergab die unterfränkische Mittelstandsunion in Würzburg ihre Innovationspreise. Die Auszeichnung soll besondere Verdienste des Mittelstandes hervorheben. Für die Region

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V.l.n.r.: CSU-Generalsekretär Markus Söder und Ludwig Jakob mit Frau
V.l.n.r.: CSU-Generalsekretär Markus Söder und Ludwig Jakob mit Frau
( Archiv: Vogel Business Media )

Zum zehnten Mal vergab die unterfränkische Mittelstandsunion in Würzburg ihre Innovationspreise. Die Auszeichnung soll besondere Verdienste des Mittelstandes hervorheben. Für die Region Bayerischer Untermain ging die Auszeichnung an Ludwig Jakob, den Inhaber der Jakob-Gruppe in Kleinwallstadt. Sie besteht aus acht Unternehmen mit rund 400 Mitarbeitern. Die Firmen arbeiten im Bereich der Antriebs-, Spann- und Vakuumtechnik sowie Ionen- und Plasmatechnik.

Markus Söder, Generalsekretär der CSU, überreichte die Auszeichnung. Dabei hob er besonders die Verdienste des Mittelstandes innerhalb des Europa- und Weltmarktes hervor, da diese in der Lage sind, sich dort zu behaupten und ihn nachhaltig zu beleben.

Ludwig Jakob, der nach seinem Maschinenbaustudium 1971 seine erste Firma in einer Feldscheune startete, bietet heute in seinen Firmen qualifizierte bis höchst qualifizierte Arbeitsplätze an. Er erinnerte daran, dass die Anfangsjahre nicht einfach und sich zuerst nur ein bescheidener Erfolg eingestellt hatte. Bei Beginn seien dabei die sehr komplexen Regelwerke der Gesetzgeber oder Großkunden sehr hinderlich gewesen. Ebenso bereiteten die Auflagen der Handwerkskammer, da er mit dem Ingenieurstudium weder Facharbeiter- noch Meisterausbildung hatte, größere Schwierigkeiten.

Durch ein stetiges Wachstum wurde es später möglich, Firmen ähnlicher Ausrichtung zu übernehmen. Positiv bewertete Ludwig Jakob die stabile politische Lage, die gute Infrastruktur und die hohe Qualifikation und Motivation der Mitarbeiter. Mit diesen Gegebenheiten setzt die Jakob-Gruppe weiter fest auf den bisher gewählten Standort.

Aufgrund der ausgereiften innovativen Produkte und weiterer permanenter Optimierung erwartet die Jakob-Gruppe für die Zukunft, bei entsprechender konjunktureller Lage, ein weiteres Wachstum. Daneben ist der Übergang auf die nächste Generation eine besondere Herausforderung.

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