TÜV Süd

Innovationspreis für KMU

| Redakteur: Beate Christmann

Gute Ideen gefragt: Beim Innovationswettbewerb des TÜV-Süd sind kleine und mittlere Unternehmen aufgerufen, ihre Entwicklungen, die gemeinsam mit Wissenschaftseinrichtungen entstanden sind, einzureichen.
Gute Ideen gefragt: Beim Innovationswettbewerb des TÜV-Süd sind kleine und mittlere Unternehmen aufgerufen, ihre Entwicklungen, die gemeinsam mit Wissenschaftseinrichtungen entstanden sind, einzureichen. (Bild: gemeinfrei / CC0)

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Anlässlich seines 150-jährigen Bestehens schreibt der TÜV Süd einen Innovationspreise für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Sachsen aus. KMU, die ein neues Produkt, Verfahren oder eine technisierte Dienstleistung entwickeln, können sich bis zum 24. Februar 2017 um die mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung bewerben.

Der TÜV Süd feiert sein 150-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass vergibt er ab sofort jährlich den TÜV-Süd-Innovationspreis, der mit 25.000 Euro dotiert ist. Bewerben können sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die gemeinsam mit einer wissenschaftlichen Einrichtung besondere Ideen entwickeln und auf den Markt bringen. Firmen und Forscher können ihre Bewerbung noch bis zum 24. Februar 2017 einreichen.

Zusammenarbeit von Industrie und Forschung fördern

Der TÜV Süd betrachtet die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft nicht nur als Motor für die wirtschaftliche Prosperität am Standort Deutschland. Vielmehr schreibt er der engen Zusammenarbeit bereits in der Entwicklungsphase einen hohen Innovationsgrad sowie die Sicherstellung einer soliden Qualität neuer Produkte und Dienstleistungen zu. „Erfolg haben Innovationen nur dann, wenn sie gesellschaftlich akzeptiert sind. Hohe Qualität und Sicherheit sind die Basis für das Vertrauen in Innovationen“, sagt Prof. Dr. Axel Stepken, Vorstandsvorsitzender vom TÜV Süd.

Der Wettbewerb richtet sich an KMU in den TÜV-Süd-Stammgebieten Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Sachsen, die ein Produkt, eine Verfahrensinnovation oder eine technikorientierte Dienstleistung entwickeln. Voraussetzung ist die Zusammenarbeit mit einer Universität oder einer anderen außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtung (so zum Beispiel der Helmholtz-, Max-Planck- oder Fraunhofergesellschaft), mit der sich das Unternehmen gemeinsam bewirbt. Der Sitz der wissenschaftlichen Seite spielt keine Rolle.

Innovationsgehalt, Nutzen, Mittelstandseignung und Praktikabilität gefragt

Die eingereichten Innovationen können aus allen Branchen kommen. Die Markteinführung des Produktes oder der Dienstleistung sollte innerhalb der letzten drei Jahre erfolgt sein, der Jahresumsatz des Unternehmens maximal 50 Mio. Euro betragen. Kriterien für die Bewertung sind unter anderem ein hoher Innovationsgehalt (Neuheit, Produktreife und Zukunftsorientierung), der erkennbare Nutzen (Effizienzsteigerung, Profitabilität, Synergieeffekte), die Mittelstandseignung (Relevanz für kleine Unternehmen) sowie die Praktikabilität und erfolgreiche Umsetzung.

Der Sieger wird von einer hochrangigen Jury ermittelt. Mitglieder sind: Dr. Manfred Wittenstein, Aufsichtsratsvorsitzender der Wittenstein AG, Professor Hans Müller-Steinhagen, Rektor der TU Dresden, Dr. Volker Meyer-Guckel, Stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbands, Reiner Block, Geschäftsführer TÜV Hessen, Hermann Mund, Vorsitzender des Kuratoriums der TÜV Süd Stiftung, Professor Ernst Schadow, Verwaltungsratsvorsitzender TÜV Süd, Thomas Busch, Vorsitzender des TÜV Süd Konzernbetriebsrates.

Der Preis von 25.000 Euro wird zwischen Unternehmen und wissenschaftlicher Einrichtung hälftig geteilt. Die Preisverleihung wird im Rahmen des TÜV-Süd-Forums im Juli 2017 stattfinden. Firmen und Forscher können sich bis zum 24. Februar 2017 hier bewerben.

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