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Stanzen Insolvente Jung, Boucke muss Sparte Feinstanzen wohl aufgeben

| Redakteur: Stéphane Itasse

Der insolvente Automobilzulieferer Jung, Boucke GmbH & Co., Halver, muss seine Produktionssparte Feinstanzen wahrscheinlich aufgeben. In Gesprächen mit den maßgeblichen Kunden sei deutlich geworden, dass sie kurz- bis mittelfristig zu anderen Lieferanten wechseln werden, wie die Anwaltskanzlei Andres&Schneider mitteilt. Daher könnte dieser Produktionsbereich schon kurzfristig zur Disposition stehen.

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Es ist davon auszugehen, dass 40 bis 50 Beschäftigte von Kündigungen betroffen sein werden, heißt es in der Mitteilung der Kanzlei. Gleichzeitig soll der Kerngeschäftsbereich Schmieden durch einen Ausbau der Wertschöpfung gestärkt werden.

Die Ausgestaltung erfolge in Zusammenarbeit mit Betriebsrat und Gewerkschaftsvertretern. „Wir werden unser weiteres Vorgehen nach wirtschaftlichen und vor allem arbeitsrechtlichen Gesichtspunkten überprüfen“, sagt der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Dirk Andres. Die Jung, Boucke GmbH & Co. hatte am 28. März 2011 beim Amtsgericht in Hagen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt und strebt eine Planinsolvenz in Eigenverwaltung an.

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