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Instandhaltung

Inspektions- und Serviceverträge minimieren Ausfallrisiken

| Autor/ Redakteur: Michael Heinz und Jürgen Glowick / Claudia Otto

Egal ob es sich um ganze Maschinen oder zugelieferte Komponenten handelt, der Hersteller muss sich um die Instandhaltung der Anlage kümmern. Inspektions- und Serviceverträge, die weltweit eine schnelle Versorgung mit geschultem Personal und Ersatzteilen gewährleisten, sind gefragt.

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Die Herausforderung, den richtigen Instandhaltungszeitpunkt für ein Kühlgerät zu bestimmen, löst Rittal mit dem neuen Wireless Sensor Concept. Bild: Rittal
Die Herausforderung, den richtigen Instandhaltungszeitpunkt für ein Kühlgerät zu bestimmen, löst Rittal mit dem neuen Wireless Sensor Concept. Bild: Rittal
( Archiv: Vogel Business Media )

Kaum eine Branche hat so stark von der steigenden Nachfrage der Schwellenländer profitiert wie der deutsche Maschinen- und Anlagenbau. Mit den neuen Kunden in Märkten, in denen die Versorgungsinfrastrukturen stellenweise schwierig sind, ergeben sich aber auch neue Herausforderungen – vor allem bei der Instandhaltung und der Sicherstellung der Funktionalität von Anlagen.

Nachlässige Instandhaltung kann zu Konventionalstrafen führen

Dazu kommt, dass ein Ausfall hohe Konventionalstrafen nach sich ziehen kann. Zumindest für die zugelieferten Komponenten lässt sich dieses Risiko mit mehrstufigen Inspektions- und Servicevereinbarungen minimieren.

Rittal bietet daher für seine Schaltschrank-Klimatisierungen weltweite Inspektions- und Serviceverträge an. Mit ihnen werden Hersteller und Betreiber regelmäßig über den Zustand ihrer Geräte informiert und erhalten bei Ausfällen in kürzester Zeit Ersatz.

Der erste Schritt jeder Instandhaltung ist die Inspektion. Sie erfasst den Ist-Zustand der Anlage und deckt Schwachstellen in den Betrachtungseinheiten auf. Dabei empfiehlt es sich, Inspektionsverträge abzuschließen, die sich bei der Beurteilung des Anlagenzustands nach DIN 31051 richten.

DIN-Norm 31051 strukturiert Instandhaltung

Die Norm strukturiert die Instandhaltung von technischen Systemen in fünf Grundmaßnahmen. Eine davon ist die Inspektion, von der das Institut sagt, dass sie Maßnahmen zur Beurteilung des Ist-Zustandes einer Betrachtungseinheit einzuschließen habe – einschließlich der Bestimmung der Ursachen der Abnutzung und des Ableitens der nötigen Konsequenzen für eine künftige Nutzung. Zu einer Inspektion nach DIN 31051 gehört daher immer auch ein Protokoll, das den festgestellten Zustand verschriftlicht und Handlungsempfehlungen zur Behebung eventuell festgestellter Verschleißerscheinungen oder Schäden beinhaltet.

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