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Automatica

IT2Industry: Industrielles Internet trifft auf Praxis

| Autor: Robert Horn

Eingebettet in die Automatica findet in diesem Jahr die IT2Industry statt. Die Fachmesse und Open Conference für intelligente, digital vernetzte Arbeitswelten präsentiert Lösungen und Produkte zum industriellen Internet der Dinge.

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Die IT2Industry – Messe in der Messe – bietet auf etwa 2000 m² Ausstellungsfläche die wichtigsten Themen rund um Industrie 4.0.
Die IT2Industry – Messe in der Messe – bietet auf etwa 2000 m² Ausstellungsfläche die wichtigsten Themen rund um Industrie 4.0.
( Bild: Messe München )

Die Digitalisierung der Industrie und Schlagworte wie „Smart Factory“ stellen Branchen wie den Anlagen- und Maschinenbau vor ernstzunehmende Herausforderungen. Einerseits erwarten Kunden Produkte, die individuell konfigurierbar sind, auf der anderen Seite erfordert der wirtschaftliche Erfolg von der Produktion eine digitale Automatisierung, intelligente Vernetzung sowie selbststeuernde Systeme.

Zusammenwachsen von IT und Industrie

Lösungen für diese Aufgaben präsentiert die IT2Industry, die bei der Automatica im kommenden Juni parallel als Messe in der Messe stattfindet. Die Internationale Fachmesse und Open Conference für intelligente, digital vernetzte Arbeitswelten bildet die Schnittstelle zwischen der klassischen Produktion und dem industriellen Internet der Dinge. Laut Projektleiter Manfred Salat verdeutlicht die IT2Industry den Grundgedanken von Industrie 4.0: „Hierbei geht es um das Zusammenwachsen von IT und Industrie. Dieses Angebot finden Besucher bisher bei keiner anderen Industriemesse, da das Veranstaltungskonzept, die IT2Industry als eigenständige Marke in führende Industriemessen einzubetten, im Bereich Industrie 4.0 aktuell einzigartig ist.“

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Darüber hinaus vergrößert die Automatica durch den Zuwachs in den klassischen Bereichen Robotik und Automatisierung sowie IT2Industry ihre Fläche um eine Halle. In dieser zeigen Aussteller beider Veranstaltungen Innovationen und Lösungen zu den zukunftsweisenden Themen Servicerobotik und industrielles Internet der Dinge. Auf diese Weise entsteht für die Besucher der Automatica ein weiterer Mehrwert, da durch die Kombination der beiden Messen Industrie-4.0-Lösungen auf Anwender aus Branchen wie Automotive, Elektroindustrie sowie der Metall verarbeitenden Industrie treffen. Zu den Themen der Fachmesse und der begleitenden Open Conference zählen unter anderem Smart Factory, M2M-Kommunikation, Industriesoftware & Systeme, Big Data (Cloud) oder industrielle IT-Security.

Bei der IT2Industry@Automatica zeigen Aussteller wie Acentrix, Beckhoff, Isoware, ITQ, OPC Foundation, Projektron, Rhebo und Softing Industrie Automation branchenspezifische Informationstechnologien und Systemlösungen für Automation, Robotik und Mechatronik. Insgesamt präsentieren sich rund 40 Unternehmen auf der Fachmesse für intelligente, digital vernetzte Arbeitswelten.

Welche Lösungen und praktischen Beispiele Unternehmen im Zusammenhang mit dem industriellen Internet der Dinge und Industrie 4.0 bereits entwickelt haben, erfahren Besucher darüber hinaus in der begleitenden Open Conference. An den vier Messetagen informieren über 40 Vorträge zu verschiedenen Themen auf dem Weg zur „Smart Factory“.

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Hochkarätige Diskussionsrunden

Zu den Höhepunkten der Open Conference zählen unter anderem drei hochkarätig besetzte Podiumsdiskussionen. Am ersten Messetag (Dienstag, 21. Juni) beantworten unter anderen Dr. Susanne Bieller, E-United Robotics, sowie Dr. Ulrich Walwei, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, und Jürgen Weichsler von der IG Metall von 13.30 bis 14.30 Uhr die häufig gestellte und hochbrisante Frage „Industrie 4.0 – Jobwunder oder Jobkiller?“.

Am zweiten Messetag (Mittwoch, 22. Juni) lautet zum gleichen Zeitpunkt das Thema „Cyberattacken auf Industrieanlagen – Risiken, Kosten, Gegenmaßnahmen, Haftung“. An der Diskussion werden Jörg Asma, Comma Soft AG, Florian Seitner, Verfassungsschutz Bayern, sowie Thomas Störtkuhl, TÜV Süd, und noch weitere Gesprächspartner teilnehmen. Die Abschlussrunde der Diskussionen am dritten Messetag (Donnerstag, 23. Juni) setzt sich unter anderen aus Peter Seeberg, Softing, Thomas Heinz, acentrix, sowie Thomas Pilz, Pilz GmbH, zusammen. Im Mittelpunkt steht die Frage „Ist Industrie 4.0 zu teuer für den Mittelstand?“.

Neben den zahlreichen Ausstellern beteiligt sich an der kommenden IT2Industry ebenfalls die OPC Foundation. Deren Ziel ist es, den OPC als standardisierte Software-Schnittstelle für den Datenaustausch zwischen Anwendungen unterschiedlicher Hersteller in der Automatisierungsindustrie zu verbreiten und zu pflegen. Darüber hinaus soll die Zusammenarbeit von Anwendern und Hersteller erleichtert und gefördert werden. Neben einem eigenen Thementag im Rahmen der Open Conference veranstaltet die OPC Foundation anlässlich der IT2Industry@Automatica am 23. Juni ihren jährlichen OPC Day Europe auf dem Münchner Messegelände.

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