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Italienische Unternehmen stärken sich durch Fusionen

| Redakteur: Barbara Schulz

Mailand (bs) – Die italienischen Werkzeugmaschinenhersteller Officina Meccanica Favretto S.p.A. und Meccanodora S.p.A. haben sich zu der FMT (Future Manufacturing Technology) Group

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Maurizio Frari, Präsident der FMT Group, Luigi Visconti, Geschäftsführer, und Vize-Präsident Federico Favretto (v.r.n.l.) sind davon überzeugt, dass die Fusion zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit ihrer Firmen beitragen wird. Bild: Schulz
Maurizio Frari, Präsident der FMT Group, Luigi Visconti, Geschäftsführer, und Vize-Präsident Federico Favretto (v.r.n.l.) sind davon überzeugt, dass die Fusion zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit ihrer Firmen beitragen wird. Bild: Schulz
( Archiv: Vogel Business Media )

Mailand (bs) – Die italienischen Werkzeugmaschinenhersteller Officina Meccanica Favretto S.p.A. und Meccanodora S.p.A. haben sich zu der FMT (Future Manufacturing Technology) Group zusammengeschlossen. Damit sind sie die ersten italienischen Hersteller in der Werkzeugmaschinen-, Roboter- und Automationsbranche, die fusionieren, um im globalen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben. Und der Markt entwickelt sich für die italienischen Hersteller derzeit positiv. Nicht nur die Exporte sollen im nächsten Jahr laut Ucimu um 5,5% steigen, sondern auch der Inlandsmarkt soll sich weiter festigen.

Der Name der Firmengruppe ist Programm. „Italiens Werkzeugmaschinenindustrie ist geprägt durch kleine bis mittelständische Unternehmen, deren Stärke in Nischenmärkten liegt, doch um auf Märkten wie China erfolgreich zu sein, müssen wir größer und internationaler werden“, sagt Ucimu-Präsident Alberto Tacchella. „Deshalb verlangen wir Unternehmer von der Regierung, alle Übernahmen, Fusionen und Aggregationen zwischen Gesellschaften mit gemeinsamen Zielen steuerlich neutral zu gestalten.“ Und auch die Bundesagentur für Außenwirtschaft sieht in den im Regierungsprogramm vorgesehenen Zuschüssen oder fiskalpolitschen Erleichterungen für Fusionen eine Chance für die Festigung der in den letzten Jahren stark geschwächten Wettbewerbsfähigkeit der KMU in Italien.

Die FMT Group beschäftigt 170 Mitarbeiter und die Bilanzsumme beträgt laut Geschäftsführer Luigi Visconti rund 33 Mio. Euro mit einem Exportanteil von 85%. „Die Fusion ist die Antwort auf die zukünftigen Marktanforderungen“, erläutert Maurizio Frari, Präsident der FMT Group. „Wir brauchen ein gutes internationales Netzwerk, um unsere Produkte weltweit vertreiben zu können, und kleine Firmen können das nicht leisten.“ Die Gruppe will sich auch zukünftig weiter spezialisieren und sei auch offen für die Fusion mit weiteren europäischen Firmen, so Präsident Frari.

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