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Orbitalschweißen Kalibrierung vor Ort verlängert Betriebszeit von Schweißnetzteilen

| Autor / Redakteur: John Glessman / Rüdiger Kroh

Wartungsarbeiten von Netzteilen für Orbitalschweißgeräte können zeit- und kostenintensiv sein. Mit tragbaren Kalibrierungsgeräten lassen sich direkt am Einsatzort wichtige Schweißvariablen testen und die Netzteile kalibrieren, wodurch der Schweißbetrieb schon nach wenigen Minuten wieder aufgenommen werden kann.

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Bild 1: Tragbare Kalibrierungsgeräte (unten) ermöglichen den Besitzern von Netzteilen von Orbitalschweißgeräten, diese am Einsatzort zu testen und zu kalibrieren (oben).
Bild 1: Tragbare Kalibrierungsgeräte (unten) ermöglichen den Besitzern von Netzteilen von Orbitalschweißgeräten, diese am Einsatzort zu testen und zu kalibrieren (oben).
(Bild: Swagelok)

Aufgrund ihrer Tragbarkeit und der Möglichkeit, beständige, zuverlässige Schweißungen auszuführen, sind Netzteile für Orbitalschweißgeräte sehr praktisch und bieten ihren Besitzern eine hohe Effizienz. Aber wenn Wartungs- oder Reparaturarbeiten für diese Netzteile fällig werden, müssen die Geräte in der Regel verschickt werden – ein umständliches Verfahren, das mit Zeit, Kosten und Ineffizienz verbunden ist. Technische Fortschritte, wie tragbare Kalibrierungsgeräte, machen es jedoch nun möglich, dass Besitzer von Netzteilen Wartungsarbeiten zur Qualitätssicherung selbst durchführen können.

Außerdem kann durch herunterladbare Software-Updates die Leistungsfähigkeit von Netzteilen, sobald neue Funktionen verfügbar sind, gleich am Einsatzort verbessert werden. Durch diese Möglichkeiten gelangt Unterstützung direkt zu den Besitzern der Geräte, wodurch die Betriebszeit und Funktionalität der Netzteile verbessert und gleichzeitig Projektfristen eingehalten werden können.

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Netzteilkalibrierung gehört zu den heutigen Qualitätsanforderungen

Zu den heutigen Qualitätsanforderungen gehört eine häufige Netzteilkalibrierung. Bei Netzteilen für Orbitalschweißgeräte müssen oft wichtige Schweißvariablen verifiziert oder eingestellt werden, beispielsweise Stromstärke, Spannung und Rotationsgeschwindigkeit des Schweißkopfs, und zwar in Abständen von sechs Monaten bis zu zwei Jahren.

Heute ist es jedoch möglich, die mit der Gerätekalibrierung verbundenen Kosten einzusparen und die Versandlogistik und den Stillstand zu eliminieren. Mit tragbaren Kalibrierungsgeräten können Besitzer von Netzteilen direkt am Einsatzort wichtige Schweißvariablen testen und die Netzteile kalibrieren, wodurch der Schweißbetrieb schon nach wenigen Minuten wieder aufgenommen werden kann und kein tagelanger Ausfall droht. Die Netzteilbesitzer können somit selbst die Kalibrierung ausführen, wobei sich die Geräte für eine Vielzahl von Betriebsbedingungen eignen. Tragbare Kalibrierungsgeräte sorgen außerdem für die Flexibilität, die Kalibrierungshäufigkeit zum Erfüllen von sich ändernden Qualitätsanforderungen zu erhöhen.

Versand von Netzteilen zur Kalibrierung ist teuer und aufwendig

Bevor es tragbare Kalibrierungsgeräte gab, mussten die Besitzer von Schweißgeräten die Netzteile in der Regel an ein Servicecenter schicken. Der Versand eines so schweren Geräts kann logistisch schwierig und teuer sein. Beim Versand von Netzteilen in ein anderes Land, falls sich das Servicecenter nicht in der Nähe befindet, können Zollgebühren anfallen. Außerdem kann es sehr schwierig sein, ein Gerät zu und von einem abgelegenen Ort zu transportieren, beispielsweise einer Offshore-Ölbohrinsel.

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