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Keilspannelement mit Positionskontrolle durch Folgeventile ohne Elektrik

| Redakteur: Frauke Finus

Für Anwendungen an Pressen und Anlagen, bei denen aufgrund hoher Temperaturen im Spannbereich komplett auf eine elektrische Positionsüberwachung verzichtet werden muss, hat Roehmheld eine neue Serie von hydraulischen Keilspannern entwickelt.

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Die neuen Keilspanner lassen sich überall dort einsetzen, wo eine elektrische Positionsüberwachung aufgrund hoher Temperaturen, einer starken Verschmutzung oder aggressiver Trennmitteln versagen würde.
Die neuen Keilspanner lassen sich überall dort einsetzen, wo eine elektrische Positionsüberwachung aufgrund hoher Temperaturen, einer starken Verschmutzung oder aggressiver Trennmitteln versagen würde.
( Bild: Roemheld )

Die neue Serie von hydraulischen Keilspannern von Roemheld sind doppeltwirkend und verfügen über eine Folgeventilsteuerung, mit der die Spann- und die Löseposition sicher abgefragt werden können wie der Hersteller mitteilt. Beide Funktionen lassen sich in die Maschinensteuerung der Anlage integrieren.

Die Keilspanner können überall dort eingesetzt werden, wo eine elektrische Positionsüberwachung aufgrund hoher Temperaturen, einer starken Verschmutzung oder aggressiver Trennmitteln versagen würde. In der Standardversion eignen sie sich bis zu einer Maximaltemperatur von 160 °C im Spannmittel, außerdem sind Sonderausführungen für bis zu 300 °C erhältlich, wie es weiter heißt.

Positionsüberwachung durch Folgeventilsteuerung

Das robuste Spannelement besteht aus einem Blockzylinder und einem gehäusegeführten Bolzen mit einer Kontaktfläche, die für schräge Werkzeugspannränder um 20° abgewinkelt ist, wie es heißt. Zur Verfügung stehen eine Variante mit Folgeventil zur Kontrolle der Spannposition und eine Version mit Doppelfolgeventil, bei der auch die Löseposition abgefragt werden kann. Erst nachdem alle Elemente einer Anlage die Spannposition erreicht haben, erhält die Maschinensteuerung ein Freigabesignal, heißt es weiter.

Sieben Baugrößen mit einem Zylinderdurchmesser von 25 bis 125 mm und Spannkräften von 25 bis 630 kN sind erhältlich, der maximale Betriebsdruck liegt bei jeweils 350 bar. Da sich vorhandene Maschinen oft bereits durch das Einsetzen entsprechender Leisten auf Keilspannung abstimmen lassen, eignen sich nach Unternehmensangaben die Elemente auch zum Nachrüsten.

Flexibilität durch Baukastenprinzip

Da die Roemheld-Keilspanner auf dem Baukastenprinzip basieren, kann die Unternehmensgruppe nach eigenen Angaben eine Vielzahl an Varianten kostengünstig produzieren und schnell liefern. Dazu zählen beispielsweise einfach und doppeltwirkende Elemente mit Spannkräften bis 1.250 kN. Außerdem lasse sich als zusätzliche Sicherheitsvorkehrung für den Einsatz am Pressenstößel ein Bolzen mit patentierter Sicherheitsstufe wählen. Auf seine Auflagefläche, die zum Spannrand parallel verläuft, senke sich das Oberwerkzeug bei einem etwaigen Druckabfall und werde formschlüssig gehalten.

Auf Wunsch lassen sich auch mehrlagige Hightech-Beschichtungen aufbringen, um den Verschleiß am Keilspanner bei aggressiven Umgebungseinflüssen zu verhindern. Daneben sind Ausführungen für gerade Spannränder und dauergeschmierte Modelle erhältlich, wie es weiter heißt.

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