Messtechnik Keine Lücken im Qualitätssicherungsprozess

Redakteur: Udo Schnell

Optische Messsysteme sind in der Regel hochgenau. Ein Messsystem, das sowohl die Erstellung der Messprogramme als auch das Messen automatisiert, reduziert nun auch Bedienungsfehler.

Firma zum Thema

Das Messsystem eignet sich zur schnellen Maßhaltigkeitsüberprüfung von Abständen, Radien oder Winkeln. Beispiele sind Stanz- und Biegeteile, Spritzguss- oder lasergeschnittene Werkstücke.
Das Messsystem eignet sich zur schnellen Maßhaltigkeitsüberprüfung von Abständen, Radien oder Winkeln. Beispiele sind Stanz- und Biegeteile, Spritzguss- oder lasergeschnittene Werkstücke.
(Bild: Zeiss)

Digitale Messinstrumente sind zwar zuverlässige und sichere Prüfverfahren, Lücken in der Sicherheit können sich allerdings durch eine fehlerhafte Anwendung ergeben. Das optische Messsystem Zeiss O-Select schließt nach Angaben von Zeiss diese Lücken im Qualitätssicherungsprozess. Aufgrund eines hohen Automatisierungsgrads und einfacher Bedienung lassen sich damit 2D-Messungen schnell und reproduzierbar durchführen.

„Nach ISO rückführbare und reproduzierbare Messwerte schnell und sicher zu gewinnen, stand für uns bei der Produktentwicklung im Mittelpunkt“, sagt Andrzej Grzesiak, Leiter Metrology Systems bei Zeiss. Das Ergebnis sei ein optisches Messsystem, das bei der Erstellung der Messprogramme wie bei der Messung selbst automatisiert arbeitet. Die Messung erfolge dabei einfach auf Knopfdruck: Der Anwender legt das Werkstück auf das Messfeld und startet das Programm. Innerhalb von Sekunden erfasse die Kamera die Konturen, werte alle Prüfmerkmale aus und protokolliere diese in der Qualitätsdatenmanagement-Software Zeiss Pi-Web.

Mit dem Messsystem wendet sich Zeiss an Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen, von der Automobil- über die Elektronikindustrie bis zur Kunststoffverarbeitung. Zeiss O-Select eignet sich, so Zeiss weiter, zur schnellen Maßhaltigkeitsüberprüfung von Abständen, Radien oder Winkeln. Beispiele sind Stanz- und Biegeteile, Spritzguss- oder lasergeschnittene Werkstücke.

Bei der optischen Messung spielen Faktoren wie Abbildungstiefe beziehungsweise Beleuchtung eine entscheidende Rolle. Durch falsche Einstellungen kann der Bediener systematische Messfehler verursachen, ohne diese zu bemerken. Die Folgen einer unpräzisen Einstellung können Abweichungen, etwa bei Tiefenschärfen, von mehreren Mikrometern sein.

(ID:43519981)