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Fachpersonal aus Spanien

Keine Siesta im Schwabenland

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Andere Erfahrungen hat René Esser vom Engineering- und IT-Dienstleister Industriehansa mit Ingenieuren aus Spanien gemacht. „Es ist einfacher, einen Ingenieur von Sevilla nach Hamburg zu holen, als von Stuttgart nach München“, erklärte der Geschäftsführer vor Kurzem auf einer Veranstaltung in München. Auch Gildemeister ist in Spanien nicht aktiv im Recruiting von Fachkräften. „Wir bilden selber aus“, erklärt eine Sprecherin des ostwestfälischen Maschinenbaukonzerns.

Deutsche Unternehmen sollen junge Spanier in Spanien ausbilden

Die Idee von Annette Schavan und ihres spanischen Amtskollegen José Ignacio Wert Ortega geht aber noch einen entscheidenden Schritt weiter. Deutsche Unternehmen könnten auf der Iberischen Halbinsel in ihren Fabriken junge Spanier ausbilden, die dann nach Deutschland emigrieren könnten, heißt es in Medienberichten.

„Wir planen keine Anwerbung in Spanien, wir fördern den Austausch von Personal zwischen unseren Werken“, berichtet Sabine Maier von der Wittenstein AG aus Igersheim. Die Süddeutschen produzieren bereits auf der Iberischen Halbinsel: Wittenstein lässt sowohl in El Prat de Llobregat in der Nähe von Barcelona als auch im portugiesischen Matosinhos nahe Porto fertigen.

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